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Wenn Schmecken und Riechen im Alter nachlassen

Professor Hademar Bankhofer klärt über helfende, wirksame Rezepte dagegen auf.
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Prof Hademar Bankhofer - Kräuter

Wenn das Riechen und Schmecken im Alter nachlassen

Das Riechen mit der Nase und das Schmecken mit dem Gaumen und der Zunge gehört zu den wesentlichen Lebensqualitäten und Orientierungsmaßnahmen, die dem Menschen helfen, genussvoll durch den Tag zu gehen. Bei vielen Menschen ab 50 lassen plötzlich - oft im Zuge einer Erkältung - der Geruchs- und der Geschmacksinn nach. Man kann jedoch Einiges tun, damit Riechen und Schmecken wieder funktionieren. Wohlfühlpapst Prof. Hademar Bankhofer gibt wertvolle Tipps.

Wenn wir riechen, ist das nicht nur zu unserer Erbauung. Wir brauchen das zu unserer Orientierung: Wir können das Essen besser abschätzen. Wir können Gefahren besser erkennen. Und wir verlassen uns auf unseren Geruchsinn, wenn wir Menschen einschätzen wollen. Gerüche und Aromen sind ein Geschenk der Natur. Sie helfen uns, den Alltag zu genießen. Allein der Duft des Kaffees am Morgen ist ein wertvolles Genusserlebnis.

Ebenso ist es mit dem Geschmacksinn. Lässt er nach, können die täglichen Mahlzeiten nicht mehr zum Genuss werden. Man kann gar nicht mehr abschätzen, was man da zu sich nimmt. Es ist nicht mehr möglich, bitter, herb und süß zu erkennen.

Warum verschwinden Geruchsinn und Geschmacksinn?
  • Mit zunehmenden Alter sinkt die Anzahl der Riechsensoren in der Nase und der Geschmacksensoren im Mund. Das kann ein schleichender Vorgang sein, kann aber auch ganz plötzlich passieren.
  • Es kann sich aber auch um einen massiven Mangel an Vitalstoffen handeln. In den meisten Fällen ist es ein gravierendes Fehlen des Spurenelementes Zink, das für die Immunkraft, für die gute Laune, für eine gesunde Haut und für die Liebe wichtig ist.
  • Oder es liegt ein "Trainings-Mangel" vor. Geruch und Geschmack müssen jeden Tag trainiert werden. Das ist wie bei den Muskeln und bei unserem Gehirn. Wer nicht in die Natur hinausgeht, nicht selbst in der Küche agiert und mit Gewürzen und Kräutern arbeitet, wer nie unter Menschen geht, der hält seinen Geruchsinn nicht genügend auf Trab. Und wer immer nur dieselben, langweiligen Speisen konsumiert, sich nur mit salzigem, übersüßem Fastfood ernährt, oder wer zu heiß isst, der wird mit der Zeit seinen Geschmacksinn abbauen.
  • Das Abhandenkommen von Geruch und Geschmack kann auch eine Nebenwirkung des Corona-Virus sein.
Was kann man nun tun, damit Geruch und Geschmack wieder da sind und funktionieren?
  • Ernähren Sie sich ausgewogen. Ein gesundes Allgemeinbefinden kann auch dafür sorgen, dass man seinen Geruchs- und Geschmacksinn lange erhalten kann. Achten Sie bei der Ernährung besonders auf die Zufuhr von Zink. Interessante Mengen an diesem Spurenelement findet man in Haferflocken, Hefe, in Weizenkeimen, Hülsenfrüchten, Pinienkernen, in Meeresfisch und ganz besonders in Austern. Sehr sinnvoll ist es aber auch, Zink in Form einer Nahrungsergänzung aus der Apotheke oder Drogerie zuzuführen.
  • Alkohol in zu großen Mengen und Nikotin generell stören den Geruch und den Geschmack erheblich.
  • Machen Sie einen Schnupperkurs: Riechen Sie bewusst an Kräutern, Gewürzen, aber auch an Parfums und an ätherischen Ölen. Dadurch bleiben die Geruchsensoren in vollem Umfang lange erhalten.
  • Gestalten Sie die Mahlzeiten bunt und abwechslungsreich. Auch das Auge isst mit und unterstützt den Geruchs- und Geschmacksinn.
  • Wenn Sie über einen langen Zeitraum oder gar lebenslang Medikamente einnehmen müssen, fragen Sie den Arzt, ob diese etwa den Geruch- und Geschmacksinn beeinträchtigen, und ob es Tabletten gibt, die das nicht tun.
  • Das homöopathische Mittel Natrium chloratum hat schon vielen Menschen geholfen, wieder normal riechen und schmecken zu können.
Ein Gesundheitstipp von Professor Hademar Bankhofer auf 55PLUS-magazin.net.

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