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Mit Kneippen gesund, fit und vital durch den Sommer

Prof. Hademar Bankhofer gibt einfache Kneipp-Tipps zum Nachmachen.
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© Hademar Bankhofer / Hademar Bankhofer beim Armbad / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Mit Kneippen gesund, fit und vital durch den Sommer

Der böse Spuk rund um das bedrohliche Coronavirus sowie die Angst, die bei vielen Mitmenschen damit verbunden ist, haben zweifelsohne ein neues Denken eingeleitet. Wir alle sollten mehr darauf achten, mit starker Immunkraft durchs Leben zu gehen. Das dürfen wir allerdings nicht dem Zufall überlassen. Im Laufe der Zeit bedrohen Viren, Bakterien und Keime immer wieder unsere Gesundheit. Je mehr wir daher für unsere Abwehr tun, desto stärker können wir uns gegen Viren und andere Feinde wehren.

Eigenvorsorge muss nicht schwer sein: gesunde Ernährung, Sport, Kräuter sowie eine positive Einstellung gehören hier dazu. Und da passt - wie für unsere Zeit geschaffen - die Philosophie von Pfarrer Sebastian Kneipp. Kein Wunder, dass das Kneippen auch bei jüngeren Menschen wieder voll im Trend liegt. Kneipp-Kurorte sind absolut gefragt.

Ein besonderes Konzept

Was ist denn nun das Besondere an der Kneipp-Idee? Es ist die ganzheitliche Sicht der Medizin. Anstatt kranke Teile des Körpers gesondert zu reparieren, sollte man den ganzen Menschen körperlich und seelisch aufbauen und auf einen gesunden Weg bringen. Dazu hat Kneipp fünf Säulen geschaffen, die sowohl fürs Gesundbleiben als auch fürs Gesundwerden gelten: die Wasser-Therapie, die Kneipp weltberühmt gemacht hat, die Bewegungs-Therapie, die Heilkräuter-Therapie, die gesunde Ernährung und die innere Lebensordnung.

Viele Kneipp-Rezepte lassen sich wunderbar zuhause durchführen. Speziell, wenn es darum geht, gesund, fit und vital durch den Rest des Sommers zu kommen. Wer nach dem Motto "Der Speck muss weg" handeln möchte, der sollte Kneipps innere Wasser-Kur durchführen. Wer abnehmen will, kann verführerische, gefährliche Hungerattacken verhindern, wenn er zu jeder vollen Stunde ein Glas Wasser mit ein paar Tropfen Zitronensaft trinkt. Man nimmt damit null Kalorien auf, aktiviert den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Gehirnarbeit.

Wer auf Grund falscher Ernährung mit Verstopfung aus den Ferien zurückkommt, der kann das Problem oft ganz einfach lösen. Man trinkt morgens unmittelbar nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen ein Glas warmes oder abgestandenes Wasser.

Kneipp im Sommer

Und das sind gerade jetzt im bevorstehenden Sommer besonders sinnvolle und wichtige Kneipp-Anwendungen, die jeder zuhause fürs Wohlbefinden nutzen kann.

Das kalte Armbad
an heißen Tagen macht munter und erfrischt. Man spricht auch vom "Kneipp’schen Espresso". Das Waschbecken wird mit kaltem Wasser befüllt. Zuerst taucht man den rechten, dann den linken Unterarm ein, soweit wie möglich. Man bewegt nun die Unterarme im kalten Wasser hin und her, 20 bis 40 Sekunden, nicht länger. Dabei laut zählen, damit man richtig atmet. Dann Arme aus dem Wasser, das Wasser nur abstreifen, hin und her gehen und dabei die Arme kräftig schwingen, bis sie trocken sind. Das Armbad macht munter bei Erschöpfung an heißen Tagen, bei Müdigkeit und bei nervösem Herzrasen. Nicht geeignet ist es jedoch bei Herz-Krankheiten, bei Bluthochdruck und Rheuma.

Wassertreten
15 bis 20 Zentimeter tief kaltes Wasser in die Badewanne einlassen, im Storchenschritt nur zwei Minuten umhergehen, abtrocknen, in warmen Socken umherlaufen. Ideal gegen Wadenkrämpfe, Muskelkater, Einschlafstörungen, depressive Stimmung und Wetterfühligkeit. Nicht geeignet bei kalten Füßen, Thrombosen, bei Fieber, an den Tagen der Frau sowie Blaseninfektion.

Am frühen Morgen Barfußlaufen im taunassen Gras
Das ist nach Kneipp ein gutes Abhärtungsmittel gegen Erkältungen und hilft, Glückshormone im Gehirn zu produzieren.

Im Anfangsstadium lässt sich eine Sommererkältung durch ein Fußbad verhindern
Das sehr warme Wasser muss bis über die Waden reichen. Man badet 15 Minuten, duscht die Beine dann kalt, zieht warme Socken an und legt sich ins Bett.

Wer Pfarrer Kneipps Heilkräuter-Rezepte nützen will
Man trinkt Melissentee gegen Wetterfühligkeit, Hopfenblütentee gegen Stress und schwache Nerven, Kamillentee gegen Magenbeschwerden und Lavendelblütentee gegen Ängste.

Ein Gesundheitstipp von Professor Hademar Bankhofer auf 55PLUS-magazin.net.

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