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Wohnung altersgerecht umbauen - worauf ist zu achten

Ein barrierefreies Wohnkonzept trägt im Alter zum selbständigen Alltag bei.
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© Bild von Steve Buissinne auf Pixabay / Hands / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Wohnung altersgerecht umbauen - worauf ist zu achten

Mit steigendem Alter lässt bei vielen leider auch die Beweglichkeit nach. Die Muskelkraft nimmt ab und es fällt schwerer, sich selbständig zu bewegen. Irgendwann gehören Rollator oder auch der Rollstuhl dazu, um dem Alltag gewachsen zu sein. Wer auf einen Rollator angewiesen ist, braucht im eigenen Heim vor allem mehr Platz. Weiterhin ist es wichtig, dass die Wohnung weitgehend barrierefrei ist, sodass ein Vorankommen ohne große Anstrengungen ermöglicht wird.

Barrierefreier Umbau lohnt sich

Der barrierefreie Umbau eines Hauses lohnt sich trotz des immensen finanziellen Aufwandes, mit dem er einhergeht. Für die Betroffenen bedeutet der Umbau vor allem, dass sie weiterhin selbstbestimmt ihren Alltag bewältigen können. Zudem dürfen sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Senioren bestätigen immer wieder, dass sie so lange wie möglich in ihrem Haus oder ihrer Wohnung leben wollen.
 
Immerhin ist es für die Senioren nicht nur eine Immobilie, sondern meistens auch Rückzugsort und wichtige Altersvorsorge. Dazu kommt, dass viele ältere Menschen in jüngeren Jahren hohe Summe investiert haben, um das Objekt auf Vordermann zu bringen. Ein barrierefreier Umbau lohnt sich also nicht nur aus körperlicher Sicht, sondern auch aufgrund der positiven, psychischen Impulse.

Das Badezimmer barrierefrei gestalten

Eine der wichtigsten Arbeiten ist der barrierefreie Umbau des Badezimmers. “Im Badezimmer ist oft nicht viel Platz, da es in erster Linie ein Funktionsraum ist. Doch wer auf einen Rollator angewiesen ist, braucht diesen Spielraum, um sich zu bewegen. Weiterhin müssen in ein barrierefreies Badezimmer verschiedene Haltegriffe bei Toilette, Dusche und Badewanne integriert werden.”, so Elias Krüger von WERKZEUGPILOT. Im Badezimmer ist es zudem empfehlenswert einen Notruf zu installieren, sodass die Senioren Hilfe holen können, wenn sie sich doch einmal verletzen oder stürzen.
 
Die Haltegriffe bei den Sanitäreinrichtungen brauchen nicht viel Platz. Wichtig ist eine bodentiefe Dusche, sodass die Bewohner ohne Einschränkungen und Hilfe diese betreten können. Die Dusche sollte zudem ausreichend groß sein, sodass sich ein Duschstuhl abstellen lässt. Vielen Senioren fällt es schwer, lange Zeit zu stehen, sodass ein solcher Stuhl vor allem Sicherheit bringt.

Treppen und Schwellen überwinden

Gerade in Altbauten bleiben Treppen und Schwellen ein häufig vorzufindendes Problem. Sie machen es natürlich sehr schwer, sich ohne Einschränkungen zu bewegen. Treppen können sehr gut mit einem Treppenlift überbrückt werden. Die Anschaffung und Montage eines solchen Lifts werden durch die Pflegekasse unterstützt. Für die Schwellen gibt es Rampen in unterschiedlichen Breiten und Längen. Wird eine Immobilie von Grund auf saniert, sollte bereits auf Schwellen verzichtet werden.
 
Sowohl mit dem Rollator als auch mit dem Rollstuhl ist es wichtig, dass die Türen ausreichend breit sind, sodass die Bewohner hier nicht hängen bleiben und sich verletzen. Eine wichtige Rolle spielt der Eingangsbereich. Auch hier muss auf einen barrierefreien Zugang geachtet werden. Lassen sich Stufen nicht vermeiden, ist eine Rampe das Mittel der Wahl. Die Rampe kann auch an der Seite als Ergänzung zu den Stufen eingebaut werden, darf aber keineswegs zu steil sein.

Ein 55PLUS-Gesundheitsbeitrag.

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