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Viele Stellschrauben für einen guten Schlaf

Einschlafrituale und Schlafzimmertemperatur fördern den Schlaf.
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Schlafende Frau

Viele Stellschrauben für einen guten Schlaf

Guter Schlaf ist eine echte Wissenschaft. Viele Faktoren entscheiden darüber, ob wir abends zur Ruhe finden oder nicht. Ein stressiger Tag, das berühmt-berüchtigte Gedankenkarussell oder schlicht die falsche Schaftemperatur. Der Weg zum Schäfchenzählen ist leider nicht weit. Doch die gute Nachricht ist: Viele Faktoren, die einem den erholsamen Schlaf rauben, kann man mit wenig Aufwand wirkungsvoll beeinflussen. Wichtig ist dabei, dass man damit nicht zu lange wartet. Denn Schlafstörungen können langfristig ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen, körperlich und seelisch. Und wenn der erholsame Schlaf trotz aller Bemühungen nicht wiederkehren sollte, ist ein Gang zum Arzt unbedingt angezeigt.

Schäfchenzählen: Wer kennt dieses unangenehme Phänomen nicht? Man liegt abends im Bett und kann einfach nicht einschlafen. Besonders häufig kommt dies nach einem stressigen Tag vor. Also ausgerechnet dann, wenn der Körper die Ruhe besonders dringend bräuchte. Hier ist etwas Entspannung vor dem Zubettgehen empfehlenswert, um doch noch ins Land der Träume zu abzugleiten. Sehr wichtig ist aber auch die richtige Schlaftemperatur. Denn weder Schwitzen noch Frösteln ist für einen ruhigen Schlaf förderlich.

Das Schlafzimmer sollte eine Wohlfühloase sein

Die richtige Temperatur und eine angemessene Luftfeuchtigkeit. Soweit die physikalisch messbaren Faktoren. Man sollte sich in seiner Schlafumgebung aber auch richtig wohlfühlen. Das Argument „Im Schlaf sehe ich doch sowieso nichts, da ist die Einrichtung doch egal“ zählt nicht. Ein Schlafzimmer sollte immer auch Wohlfühloase sein. Das bedeutet, die Atmosphäre muss so gewählt sein, dass man sich gut entspannen kann. Dabei ist es völlig egal, ob ein Kuscheltier-Zoo geschaffen wird oder man ein kühles, metallisch anmutendes Designerbett wählt. Das Schlafgemach muss perfekt zu den eigenen Bedürfnissen und dem Geschmack passen. Darüber hinaus – und damit wären wir wieder bei „harten Fakten“ – sollte die Umgebung weder zu laut noch zu hell sein. Zudem müssen Matratze und Bett natürlich so gestaltet sein, dass sie ein ergonomisches Schlafen ermöglichen und man morgens nicht mit Verspannungen und Rückenschmerzen aufwacht.

Feste Einschlafrituale fördern die abendliche Ruhe

Wer abends ständig Schwierigkeiten mit dem Einschlafen hat, sollte sich ein festes Ritual schaffen. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Einschlafrituale die Nachtruhe fördern. Die Möglichkeiten sind riesig: der abendliche Spaziergang um den Block, ein Schaumbad oder schlicht ein sogenanntes „Betthupferl“. So nennt man in Süddeutschland und Österreich einen kleinen Snack vor dem Zubettgehen. Hier sei aber unbedingt darauf hingewiesen, dass damit keine deftige Mahlzeit gemeint ist. Diese nämlich wäre für das Einschlafen eher hinderlich. Beliebte Betthupferl sind zum Beispiel:
  • Eine Handvoll Nüsse
  • Eine Tasse Tee der Suppe
  • Ein kleines Stück Schokolade
  • Obst
  • Milch mit Honig
Tabu sind aber nicht nur schwere Speisen, sondern auch alles, was wach macht. Eine Tasse Kaffee wäre für die meisten eher hinderlich, wobei es hier Ausnahmen gibt. Manchen Menschen bereitet die abendliche Ration Koffein gar keine Probleme. Dann spricht auch nichts dagegen, Hauptsache, man freut sich darauf.

Schlafprobleme unbedingt ernstnehmen

Wer immer Schwierigkeiten hat, ins Land der Träume zu gelangen, sollte zunächst die möglichen Ursachen prüfen. Wird man aber selbst nicht fündig, hilft nur der Gang zum Arzt. Manchmal steckt eine medizinische Ursache hinter Schlafproblemen, zum Beispiel eine Schlafapnoe, die dringend behandelt werden muss. Auch Schilddrüsenerkrankungen oder seelische Leiden behindern einen erholsamen Schlaf. Schlafprobleme sollte man immer ernstnehmen, denn ansonsten leidet der Körper darunter. Und das wäre schade, denn für Schlafprobleme gibt es praktisch immer eine Lösung.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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