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Verwandte zuhause pflegen oder im Heim?

Eine 24-Stunden-Pflege durch Pflegepersonal.
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© bialasiewicz/clipdealer.de / Pflege / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Verwandte zuhause pflegen oder im Heim?

Irgendwann im Leben eines Menschen stellt sich die Frage nach der Pflege nahestehender Verwandter. Wenn die Eltern ein gewisses Alter erreicht haben und sich ihr Aktionskreis und ihre Möglichkeiten zunehmend einschränken, brauchen sie Unterstützung durch ihre Kinder. Viele ältere Menschen wollen zu Hause bleiben und auch Kindern fällt es schwer ihre geliebten Eltern in ein Pflegeheim zu geben.

Die Rundum-Betreuung, die 24 Stunden am Tag erfolgen kann, lässt sich aber von Familien in der Regel einfach nicht umsetzen. Partiell oder komplett muss hierbei im besten Fall auf einen professionellen Dienstleister zurückgegriffen werden, der sich der Probleme der Senioren annimmt und die Aufgaben kompetent erfüllt.

Vor- und Nachteile der Pflege im eigenen Haus

Der größte Vorteil der Pflege durch Angehörige ist der, dass die Pflegebedürftigen innerhalb der Familie bleiben können. Hier fühlen sie sich wohl, angenommen und geliebt. Das Waschen und Pflegen der Angehörigen ist für die Pflegebedürftigen nicht so unangenehm wie die Inanspruchnahme von Pflegeleistungen durch fremde Personen. Außerdem haben Angehörige mehr Zeit zur Verfügung, geben dem zu pflegenden Familienmitglied mehr Liebe und versuchen ihm den Lebensabend so angenehm zu gestalten wie nur möglich. Professionelles Pflegepersonal hat dafür keine Zeit. Zu viele Pflegebedürftige warten auf ihre Unterstützung. Für die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse bleibt kaum Zeit.

Nachteil der Pflege im eigenen Haus ist der zeitliche Aufwand. Bei geringen Schwierigkeiten bewegt sich dieser im unteren Rahmen. Wer jedoch bereits auf Hilfe angewiesen ist, dessen Bedürftigkeit nimmt mit fortschreitendem Alter zu. Das bedeutet mehr Aufwand. Berufstätige haben Probleme die vielen Aufgaben zu bearbeiten und sehen sich plötzlich selbst vor einem Burnout stehen. Weiterhin: Stark Pflegebedürftige benötigen zudem diverse Gerätschaften. Auch ein Umbau des Hauses ist notwendig. Diese Faktoren sind mit hohen Kosten verbunden. Außerdem bedeutet Pflege auch Weiterbildung. Umso pflegebedürftiger die betroffene Person wird, desto mehr Kenntnisse und Fertigkeiten sind nötig.

Diese Situationen erfordern ein Pflegeheim

Manchmal können Familienmitglieder die Pflege nicht umsetzen. Sie haben Berührungsängste oder stehen selbst unter hohem Stress. In dieser Situation ist ein Pflegeheim die bessere Wahl. Hierbei geht es schließlich um das Wohlergehen eines uns wichtigen Menschen. Das Pflegeheim steht dauerhaft bereit, greift bei gesundheitlichen Problemen schnell ein, fördert die Bewohner durch diverse Angebote und sorgt gleichzeitig für soziale Kontakte. Viele ältere Menschen, die zu Hause Pflege durch Angehörige erfahren, müssen den ganzen Tag auf die Pflegenden warten. Das ist sehr unangenehm. Betroffene stellen ihren Lebenssinn in Frage und bauen schneller ab.

Ein Pflegeheim ist auch dann notwendig, wenn die Erkrankung oder der Grad der Behinderung die ganze Familie in Beschlag nimmt und niemand mehr so richtig glücklich ist. Das wirkt sich auch auf den Pflegebedürftigen aus. Das Heim übernimmt die wichtigsten Aufgaben und fördert gleichzeitig die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen. Nicht selten leben Pflegebedürftige im Heim so richtig auf, genießen das Beisammensein mit den anderen Bewohnern und freuen sich über die vielen Gestaltungsangebote des Pflegeheimes. Sofern es Verschlechterungen im Gesundheitszustand gibt, informiert das Heim die Angehörigen schnell und steht auch so mit der Familie in dauerhaftem Kontakt.

 
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