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Gesundes Herz-Kreislauf-Training mit regelmäßigen Saunagängen

Der Wechsel von Hitze und Kälte stärkt das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Herz-Kreislauf.
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© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Saunabereich / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Gesundes Herz-Kreislauf-Training mit regelmäßigen Saunagängen

Nicht ohne Grund nutzen viele Menschen die Sauna. Der Temperaturreiz, der durch den Wechsel von Hitze und der darauf folgenden Abkühlung entsteht, stärkt das Immunsystem, trainiert den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System. Von regelmäßigen Besuchen in der Sauna können Sie gesundheitlich profitieren und zu Ihrem Wohlbefinden beitragen.

Die Abwehr trainieren

In der Sauna steigt die Körpertemperatur innerhalb kurzer Zeit. Im Körperinneren sind das um die zwei und auf der Haut etwa zehn Grad. Dieser Umstand, der fast schon einem künstlichen Fieber gleichkommt, regt das Immunsystem an, Abwehrstoffe zu bilden. Mit regelmäßigen Saunagängen, auch gern in der Gartensauna, kann deshalb Infekten effektiv vorgebeugt werden. Wer bereits eine Erkältung hat, sollte allerdings bis zur Genesung auf einen Saunabesuch verzichten.

Gut für die Durchblutung

Durch den Wechsel zwischen Raumtemperatur, Wärme, kalter Dusche oder Tauchbad, haben die Gefäße zu arbeiten. Sie werden durch die Hitze geweitet und ziehen sich durch die Kälte wieder zusammen. Ein Trainingseffekt wird erzielt, der auch die kleinen Gefäße mit einschließt. Der Körper lernt, den Blutdruck effektiver auszugleichen. Das Blut fließt besser und einer Durchblutungsstörung wird vorgebeugt. Die Sauna hat einen Effekt auf den Körper, der einem Fitness-Training gleichkommt. Das ist von Vorteil für das Herz-Kreislauf-System. Die Gefäße bleiben elastisch. Ein Saunabesuch kurbelt die Schweißproduktion an. Dem Körper wird es so besser ermöglicht, Schadstoffe abzutransportieren und zu entschlacken.

Achtsam sein bei Vorerkrankungen

Bei hohem Blutdruck ist es empfehlenswert, in eine Niedrigtemperatur-Sauna zu gehen. Temperaturen unter 60 °C und die geringe Luftfeuchte helfen, den Bluthochdruck besser zu regulieren und zu senken. Auf das eiskalte Tauchbad oder die kalte Dusche sollte lieber verzichtet werden. Eine langsame Abkühlung ist besser.
Bei Infekten, Fieber, während Rheumaschüben, bei offenen Wunden, Hautentzündungen oder Herzrhythmusstörungen ist die Sauna tabu.
Nach einem Herzinfarkt sollten Saunagänge nur nach Zustimmung des behandelnden Kardiologen stattfinden, um einen weiteren Infarkt zu vermeiden.
Bei einer Herzschwäche ist die finnische Sauna, die sehr hohe Temperaturen hat, zu belastend. Die Infrarot-Sauna mit nur 50 bis 70 Grad ist schonender. Auch hier ist vorab der Rat des Arztes einzuholen.
Bei Krampfadern muss auf eine gute Nachkühlung geachtet werden. Das anschließende Anziehen der Kompressionsstrümpfe ist unumgänglich.

Wie oft in die Sauna

Etwa eine Woche lang halten die positiven Effekte eines Saunagangs an. Deshalb sollte der Besuch ein- bis zweimal in wöchentlich stattfinden. Nur ein regelmäßiger Saunagang trainiert das Herz-Kreislauf-System und kann zudem vor Erkältungskrankheiten schützen.

Saunagänge als Urlaubsvorbereitung

Das Schwitzen in der Sauna belastet den Körper weniger als die feuchte Hitze des Sommers. Der Schweiß kann auf der Haut frei verdunsten und kühlt so auch besser. Selbst bei dünner Kleidung funktioniert das nicht. Regelmäßige Saunabesuche können deshalb eine gute Vorbereitung auf Urlaubsreisen in heißere Gebiete sein, denn die Wärmeregulation des Körpers wird trainiert. Das stärkt das Immunsystem und kann zudem vor Erkältungskrankheiten im Sommer schützen. Deshalb sollte auch in der warmen Jahreszeit nicht auf die Sauna verzichtet werden.

Fazit

Regelmäßige Saunagänge sind gut für die Gesundheit. Der Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System werden trainiert und die Abwehrkräfte gestärkt. Das führt zu einem besseren Wohlbefinden.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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