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Gesunder Schlaf im Alter

Auch im Alter können Sie einen erholsamen Schlaf genießen.
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© pixabay.com / Schlafender Mann / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Gesunder Schlaf im Alter

Schlafstörungen und unruhiger Schlaf gehören bei einem Großteil der Bevölkerung zum Alltag. Während bei Berufstätigen vor allem die Arbeit als Stress- und Störfaktor gilt, sind es bei Menschen über 65 Jahren oft körperliche Beeinträchtigungen, die sich negativ auf das Schlafverhalten auswirken. Wie Sie auch im Alter trotzdem einen erholsamen Schlaf genießen und welche Dinge Sie berücksichtigen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
 
Ursachen erkennen und beheben

Um herauszufinden, welche Störfaktoren wirklich ausschlaggebend für schlechten Schlaf sind, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Wenn Ihnen zunehmend auffällt, dass Sie nachts wach werden oder nur schlecht einschlafen können, notieren Sie sich dies und berücksichtigen Sie dabei die Uhrzeit sowie weitere immer wiederkehrende Aspekte, z.B. Dinge, die Ihnen zum Tag im Gedächtnis geblieben sind. Helfen können dabei sogenannte Schlaftagebücher. Diese erleichtern Ihnen die Ursachenforschung und helfen, konkrete Probleme zu identifizieren, die Sie nicht schlafen lassen. Dazu können u.a. folgende Aspekte gehören:
  • Psychische Belastung durch Stress oder Unruhe
  • Körperliche Beschwerden durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.
  • Schlechte Belüftung des Schlafzimmers
  • Lärm durch Straßen und Autobahnen
  • Fehlender Komfort aufgrund von veraltetem Bett oder Matratze
Mit steigendem Alter verändert sich das Schlafverhalten und der Schlaf wird leichter, Störungen nimmt man schneller wahr. Außerdem verringern sich die Tiefschlafphasen. Dadurch vermindert sich die Erholung in der Nacht und die Müdigkeit am Tag nimmt zu. Wenn Sie dennoch möglichst ruhig schlafen und entspannt in den Tag starten möchten, können Sie neben Ihrer individuellen Ursachenforschung zudem noch einige Faktoren überprüfen, die generell die Schlafqualität verbessern können.
 
Bett und Matratze prüfen

Gerade im fortgeschrittenen Alter verändern sich auch die körperlichen Bedürfnisse. Oftmals ist es daher sinnvoll, sich ein neues Bett anzuschaffen, in einen Lattenrost zu investieren oder eine bedarfsgerechte Matratze zu besorgen, die die ideale Unterstützung für die Wirbelsäule bietet. Auch der Kauf eines Matratzentoppers kann für mehr Schlafkomfort sorgen und den Schlaf begünstigen. Im Fachhandel oder in einem gut sortierten Möbel-Online-Shop sind diese einfach zu erwerben und werden zum Teil sogar nach Hause geliefert.
 
Essens- und Trinkgewohnheiten anpassen


Ein Glas Rotwein zum Abendessen oder ein Kaffee am Abend können ab einem gewissen Alter zu Schlafproblemen führen. Auch andere Gewohnheiten, die jahrelang kein Problem waren, können nun Beschwerden hervorrufen und das Schlafverhalten beeinträchtigen. Gerade Alkoholgenuss am Abend beansprucht die Leber und kann nächtliche Schlafstörungen verursachen. Vermeiden Sie daher in erster Linie:
  • Alkohol: Kann bei Müdigkeit auch anregend wirken und sollte daher am Abend vermieden oder nur in reduzierter Menge konsumiert werden.
  • Koffeinhaltige Getränke und schweres Essen: Vier Stunden bevor Sie ins Bett gehen, sollten Sie nichts mehr essen und auf Koffein verzichten.
 
Routinen erleichtern den Alltag


Eine Dusche, eine Tasse Kaffee am Morgen, ein Telefonat mit Freunden, gemeinsames Mittagessen mit dem Partner und abends ein kleiner Spaziergang – so könnte ein Tag aussehen, der sich, dank routinierter Abläufe, begünstigend auf den Schlaf auswirkt. Denn diese wiederkehrenden Bestandteile helfen der inneren Uhr sich an einen festen Tagesrhythmus einzustellen. Dann sind Sie auch müde, wenn Sie schlafen wollen.
 
Lärmquellen reduzieren

Im Alter steigt die Empfindlichkeit gegenüber Lärmquellen wie Verkehr von Pkws, Straßenbahnen und Zügen. Gerade wer an einer Straße oder in der Nähe einer Autobahn wohnt, wacht häufiger nachts auf und leidet dann an Schlafmangel leiden. Um dies zu reduzieren, können beispielsweise Ohrstöpsel Abhilfe schaffen.
 
Unterstützende Hilfsmittel nutzen

Neben Hörbüchern, Musik oder einem guten Buch sind auch gymnastische Übungen vor dem Zubettgehen ein bewährtes Mittel. Durch die körperliche Bewegung werden nicht nur Muskeln und Gelenke gelockert, sondern auch die Entspannung gefördert. Durch regelmäßige Aktivitäten können so in kürzester Zeit Verbesserungen der Schlafqualität festgestellt werden.
 
Zudem ist es sinnvoll, ab einem gewissen Alter die Müdigkeit zuzulassen und nicht stetig dagegen anzukämpfen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die innere Uhr im Alter verschiebt und das Bedürfnis, tagsüber zu schlafen, sich erhöht. Geben Sie diesem Bedürfnis nach und gönnen Sie sich auch am Tag kurze Pausen, wenn Ihr Körper diese einfordert. Dies erleichtert Ihnen auch das Einschlafen am Abend und sorgt für ausreichend Schlaf über den Tag verteilt.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.

 
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