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Finanzberatung für Pensionskassen

Das Rentensystem in Deutschland.
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Foto: Alexas Fotos auf Pixabay

Finanzberatung für Pensionskassen

Damit man schon heute weiß, ob die Rente in ein paar Jahren zum Leben reicht, ist es wichtig, eine Bestandsaufnahme zu machen. Dabei geht es um die Höhe der Rente aus der Pflichtversicherung, die aus der jährlichen Renteninformation entnommen werden kann. Stellt man fest, man wird hier den aktuellen Lebensstandard nicht halten können, so mag es ratsam sein, für das Alter finanziell vorzusorgen.

Anzumerken ist, dass die finanzielle Vorsorge für das Alter nicht früh genug beginnen kann. Altersarmut ist tatsächlich ein Problem und kann - so die Experten - fast jeden treffen. Aus diesem Grund sollte man sich mit Blick auf die Rente auch nicht zu 100 Prozent auf den Staat verlassen.

Das Rentensystem in Deutschland: Ein Überblick

Die Mehrheit aller Angestellten sind Teil des staatlichen Rentensystems. Das deshalb, weil es sich um eine Pflichtversicherung handelt, die auch zum Teil für selbständige Berufe gilt, die von Seiten des Gesetzgebers als schutzbedürftig angesehen werden. Dazu gehören Handwerksberufe, Fitnesstrainer oder auch Fahrlehrer sowie Erzieher oder auch Hebammen und selbständige Lehrer. Dass die gesetzliche Rente immer mehr Abstand zum Einkommen bekommt, ist prognostiziert. Die Deutschen werden älter und älter, sodass es immer weniger Erwerbstätige gibt, die für die Finanzierung der Rente sorgen.

Die gesetzliche Pension, die die klassische Altersversorgung für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ist, also für Richter, Beamte sowie Berufssoldaten oder Pfarrer, mag ebenfalls niedriger als das Einkommen sein, wobei hier, so die Zahlen, die Lücke nicht so groß ist, wenn man einen Vergleich zur klassischen Rente heranzieht.

Freiberufler, die in Kammerberufen arbeiten, sind über das berufsständige Versorgungswerk versichert. Dazu gehören etwa Apotheker, niedergelassene Ärzte sowie Architekten und Rechtsanwälte. Die Beiträge der Mitglieder werden am Kapitalmarkt angelegt - der Versicherte zahlt hier übrigens selbst für seine Rente ein. Aber auch ein Freiberufler muss davon ausgehen, dass die Höhe der Rente nicht mit dem Einkommen mithalten kann.

Dann gibt es noch Selbständige, die keinen Anspruch auf die gesetzliche Rentenversicherung haben und nicht Teil eines Versorgungswerks sind. Diese Gruppe muss sich zu 100 Prozent selbst um die Rente kümmern.

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Foto: moritz320 auf Pixabay
Die Säulen der Altersvorsorge

Die Altersvorsorge gliedert sich in mehrere Säulen. In der ersten Säule finden sich all jene Vorsorgelösungen, die die Basisversorgung für den Rentner sicherstellen. Dazu gehören die gesetzliche Rentenversicherung und auch die Rürup-Renten.

Die zweite Säule beinhaltet geförderte Vorsorgeverträge - das sind etwa die betriebliche Altersvorsorge oder auch Vorsorgeverträge sowie Riester-Verträge. Vor allem Angestellten kann diese zweite Säule empfohlen werden.

In die dritte Säule fallen die privaten Vorsorgeverträge ohne besondere Förderung. Das heißt, hier handelt es sich um fondsgebundene oder klassische Lebens- oder Rentenversicherungen. Die Beiträge für derartige Sparformen bezahlt der Verbraucher selbst aus seinem Nettogehalt. Das heißt, er sorgt hier mit seinem Einkommen finanziell für das Alter vor.

Es gibt auch noch eine Säule 0. Das sind etwa Investments in Aktien oder ETFs. Man kann auch einen Teil des Einkommens in Kryptowährungen investieren - es gibt einige interessante Kryptobörsen, über die man jederzeit investieren kann. Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld mit dem Anbieter befasst, also für sich klärt, ob dieser seriös ist und ihm das Vertrauen geschenkt werden kann. Wenn geworben wird, es handelt sich um die beste Coinbase Alternative in Deutschland, dann sollte man dennoch einen Blick hinter die Kulisse werfen.

Man muss sich von Anfang an bewusst sein, dass der Kryptomarkt, auch auf lange Sicht, vielversprechend sein mag, jedoch ist der gesamte Markt sehr volatil. Das heißt, man sollte hier wirklich nur frei zur Verfügung stehendes Geld investieren und nebenbei weitere Sparpläne eröffnen oder Investments tätigen, um am Ende auf mehrere Töpfe zugreifen zu können, wenn es um die finanzielle Vorsorge im Rentenalter geht.

Selbst vorsorgen

Wer heute an das Alter denkt, sollte nicht zögern. Dass die Rentenzahlungen immer geringer ausfallen, ist keine böse Unterstellung, sondern die Wahrheit. Lieber selbst vorsorgen, und das so früh wie möglich, als im Alter feststellen, dass man mit der gesetzlichen Rente nicht mehr das Einkommen hat, um die Ausgaben zu decken.

 
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