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Den schmerzlichen Abschied würdevoll gestalten

In dieser schmerzlichen Situation sind die Angehörigen auf Beistand angewiesen.
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© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Wiener Zentralfriedhof_Engel / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Den schmerzlichen Abschied würdevoll gestalten

Nichts ist schmerzlicher als der Abschied von einem geliebten Menschen. Dabei ist es unerheblich, ob der Tod plötzlich oder vorbereitet eintritt. In beiden Fällen befinden sich die Angehörigen zunächst im Schockzustand. Dennoch müssen sie einen würdevollen Abschied vorbereiten. In dieser schmerzlichen Situation sind die Angehörigen auf Beistand angewiesen. Schließlich geht es darum, nicht nur persönlich Abschied zu nehmen und das Andenken an den Verstorbenen zu bewahren, sondern auch selbst Trost zu erfahren. Dabei geht jeder anders mit der Trauer um. Die einen versuchen, den Schmerz zu überdecken. Andere wiederum verschleiern ihr Gesicht, wie in Shakespeares "Was ihr wollt". Gräfin Olivia trug aus Trauer um ihren verstorbenen Bruder 7 Jahre lang einen Schleier, bevor sie am Ende erneut ihr Glück fand. Das ist jedoch im Moment des Schmerzes ein völlig abwegiger Gedanke. Nach dem Tod sind viele Angehörigen zunächst mit der Situation überfordert.

Den Abschied vorbereiten

Mit dem Abschied von einem geliebten Menschen sind viele Fragestellungen verbunden. In der Regel greifen die Angehörigen auf professionelle Bestattungsunternehmen zurück. Zu schmerzlich ist es, sich in seiner Trauer und seinem paralysierten Zustand um alle Details zu kümmern. Unterstützung und Begleitung finden Angehörige bei Bestattung München.

Die Traueranzeige

Eine Traueranzeige ist eine der größten Herausforderungen. Sie informiert Freunde und Weggefährten über den Verlust und die Form des Abschieds. Bei einer offiziellen Trauerfeier sind Datum und Ort, eventuell sogar ein vorher stattfindendes Rosenkranz-Gebet, aufgeführt. Findet keine Trauerfeier statt, steht der Hinweis "wir haben in aller Stille Abschied genommen". Die Wort- und Bildwahl sollte zum Verstorbenen und zu den Angehörigen passen. Sie drückt oft die Art des Verlustes aus, wie beispielsweise "durch einen tragischen Unfall", "gehofft, gekämpft und doch verloren" oder die Gesinnung, wie "Du hast ihn uns geliehen oh Herr und nun zurückgefordert". Meist stehen die Traueranzeigen in den regionalen Tageszeitungen.

Abschied nehmen – zu Ehren des Verstorbenen

Zu den größten Belastungen für die Angehörigen zählt die Trauerfeier. Jetzt ist der Moment gekommen, für immer Abschied zu nehmen. Da die Zahl der Konfessionslosen steigt, finden zunehmend Abschiedszeremonien ohne Pfarrer statt. Die Funktion des Geistlichen übernimmt der Trauerredner. Er geht auf das Leben und Wirken des Verstorbenen mehr oder weniger detailliert ein. Den Abschluss bildet meist der Trauerzug zum Grab.

Die christliche Trauerfeier

Die Trauerfeier der bekennenden Christen läuft nach einem Ritual ab. Der Tote ist in der Aussegnungshalle offen aufgebahrt, damit alle Trauergäste Abschied nehmen können. Im Beisein der engsten Angehörigen wird der Sargdeckel geschlossen. Auf diesen Part verzichten heute einige und lassen den Toten mit bereits geschlossenem Deckel aufbahren. Im Aussegnungsgottesdienst ehrt der Pfarrer den Verstorbenen und spendet den Angehörigen Trost. War der Verstorbene ehrenamtlich engagiert oder eine Persönlichkeit, zollen ihm auch Trauerredner Respekt. Umrahmt wird die Trauerfeier von Musik. Dabei steht es den Angehörigen frei, kirchliche Melodien wie "Ave Maria" zu wählen oder Lieblingslieder des Verstorbenen. Nach dem Gottesdienst folgt der Trauerzug dem Sarg zum Grab. Die Trauergäste werfen Blumen und eine Schaufel voll Erde auf den Sarg und kondolieren den Angehörigen. Zur Erinnerung an den Toten werden meist Sterbebilder verteilt. Den Abschluss der Trauerfeier bildet der Leichenschmaus. Er soll den Angehörigen zeigen, dass sie in ihrer Trauer nicht allein sind.

Ein 55PLUS-Tipp.
 
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