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Rhodos - die Insel des Sonnengottes

Die griechische Insel Rhodos ist mehr als ein Geheimtipp.
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© Dr. Charles E. Ritterband, Wien / Rhodos - Lindos Akropolis / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Rhodos – die Insel des Sonnengottes

Von der gleißenden mediterranen Sonne übergossen liegt sie im Ägäischen Meer wie ein riesiges Schiff, diese viertgrößte Insel Griechenlands – und nichts liegt näher, als der altgriechische Mythos, laut dem die Insel Rhodos aus dem Meer entstanden war und von Zeus höchstpersönlich dem Sonnengott Helios geschenkt wurde. Rhodos ist ein Sonnengeschenk und der Name Rhodos wird auf die anmutige Nymphe Rhode zurückgeführt, die einst auf dieser Insel gelebt hatte.
 
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Rhodos Hafen
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Rhodos Altstadt
© Dr. Charles E. Ritterband, Wien / Überfahrt nach Kos / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Meer

Rhodos bietet zwei kontratierende Aspekte: Wie kaum eine andere griechische Insel überwältigende landschaftliche Schönheiten, die sich dem Besucher etwa an den idyllischen Sandstrand von Tsambika im Nordwesten der Insel offenbaren, und, im Frühling oder Frühsommer, wenn die Hügel noch grün und die Temperaturen angenehm sind, auf langen Wanderungen beispielsweise durch das wunderbare Schmetterlingstal Petaloudes im Nordosten zum Kloster Panagia Kalopetra, oder dann zum noch untouristischen Dorf Asklipio im Südwesten der Insel. Doch mehr noch als die prachtvolle Natur faszinieren die Mehrzahl der Besucher die großartige Architektur der Kreuzfahrerzeit in der Inselhauptstadt – interessante historische Aspekte bieten auch die intakten Bauten aus der faschistischen Ära der italienischen Herrschaft über „Rodi“ (1912 – 1947) – oder das malerische Lindos mit seinen engen, steilen Gassen seiner antiken Akropolis und seiner unvergleichlichen Lage.
 
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Großmeister-Palast
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Griechisch-orthodoxe Kirche
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Rhodos-Stadt

Kallithea

Wie eine orientalisch angehauchte Filmkulisse überraschen die erst kürzlich stilvoll restaurierten Thermalquellen von Kallithea den Besucher – die weißen Kuppeln, Säulenhallen, Arkaden und Steinmosaik-Böden kontrastieren mit dem tiefblauen Meer. Die 1928 erbaute aber auf die Antike zurückgehende Kuranlage war einst berühmt und zog Besucher aus aller Welt an. Kein geringerer als der damalige Star-Architekt Pietro Lombard hatte den Auftrag erhalten, die Anlage zu gestalten. Filmkulisse -  in der Tat  wurden hier berühmte Filme wie  eine Episode um den von Agatha Christie geschaffenen Meisterdetektiv Hercule Poirot und Teile der „Kanonen von Navarone“ gedreht. Doch mit dem allmählichen Niedergang in der Nachkriegszeit verfiel die exotische Pracht und 1967 stellte das Thermalbad den Betrieb ein. Unter erheblichem finanziellem Aufwand zu neuem Leben erweckt, ist dieses architektonische Juwel in traumhafter Lage heute wieder ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt.
 
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Kallithea
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Steinmotiv
© Dr. Charles E. Ritterband, Wien / Rhodos - Wandmalerei / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Wandmalerei

Lindos

Ein weiterer Höhepunkt einer Reise nach Rhodos ist die knapp einstündige Fahrt ins Städtchen Lindos – neben Rhodos unbestritten eine der Hauptattraktionen nicht nur dieser Insel, sondern der ganzen griechischen Inselwelt. Die gewundenen, steilen Gässchen sind durchaus romantisch – doch dicht gesäumt von Touristenläden zwischen denen sich Besucher stauen. Am besten wählt man den frühen Vormittag oder späten Nachmittag, um dem Ansturm zu entgehen. Die berühmte Akropolis von Lindos – blendend weisse Säulen und Treppen vor dem Hintergrund des tiefblauen Meeres - geht, wie fast alles in Griechenland, auf die Antike zurück: Im Zentrum der Anlage der (teilweise rekonstruierte) Athenetempel aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Über den Trümmern des antiken Heiligtums bauten erst die Byzantiner, dann die Kreuzfahrer (Johanniter) ihre Burgen. Eine köstliche Mahlzeit im Garten des Restaurants „Mavrikos“ beschloss den Besuch von Lindos.
 
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Lindos Athenetempel
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Eseltaxi zur Akropolis
© Dr. Charles E. Ritterband, Wien / Rhodos - Blick auf Lindos-Stadt / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Lindos-Stadt

Insel Kos

Als nächster Höhepunkt erwartete uns die herrliche vierstündige Überfahrt nach Kos, mit kurzem Zwischenhalt auf der Insel Simi, die uns – vom Schiff aus – so vielversprechend schien, dass wir sie zu unserem nächsten Urlaubsziel bestimmten.
 
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Simi Stadt
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Simi
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Simi Hafen

Kos hat – neben Badestränden, beispielsweise an den Dörfern Tigaki und Marmari – zahlreiche archäologische Fundstätten zu bieten, an ihrer Spitze das Asklepeion, ein antikes Sanatorium, aber auch die große Johanniterfestung von Neratzia aus dem 15. Jahrhundert. Unbedingt besuchenswert auch das Dorf Kefalos an der Westküste, rund 42 Kilometer vom Haupt-Ort Kos entfernt. Jährlich wird hier ein Fisch-Festival abgehalten – Hinweis darauf, dass hier die traditionelle griechische Fischerkultur noch intakt ist.
 
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Kos
© Dr. Charles E. Ritterband, Wien / Kos, Griechenland - Stadtleben / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kos
© Dr. Charles E. Ritterband, Wien / Kos, Griechenland / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kos

Ein Reisetipp von Charles E. Ritterband.

 
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