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Jahr der Renaissance in Ungarn

2008 jährt es sich zum 550. Mal, dass der bekannte ungarische Herrscher Matthias I. Corvinus (1458-90) zum König gewählt wurde - vier Ausstellungen befassen sich damit.
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Die nationalen Sammlungen gedenken mit repräsentativen wissenschaftlichen Ausstellungen des 550. Jahrestages der Thronbesteigung von Mátyás Hunyadi. König Matthias steht im Mittelpunkt des von der ungarischen Regierung angekündigten Renaissance-Jahres 2008 bzw. der aus vier Teilen bestehenden Ausstellungsreihe. Thema des Gedenkjahres und der Ausstellungen ist: König Matthias und das Renaissance-Erbe in Ungarn.

Ein Stern im Schatten des Raben - János Vitéz und der Beginn des Humanismus in Ungarn

15. März bis 15. Juni 2008, Nationalbibliothek Széchenyi Budapest

Die Ausstellung präsentiert die Anfänge des Humanismus bis Ende der 70er Jahre des 15. Jahrhunderts. Die Nationalbibliothek Széchényi, als größter Sammelort der schriftlichen Kultur des Mittelalters und der Renaissance stellt die Bücher und deren Kultur in den Mittelpunkt. Mit Hilfe von ungarischen, aber zum Teil auch aus Österreich und Deutschland ausgeliehenen Handschriften und sonstigen Dokumentationen werden ursprüngliche Sammlungen rekonstruiert.

Zu sehen sind auch die wertvollsten Stücke der Bibliothek von Vitéz János, dem Erzbischof von Esztergom (15. Jh.), wie z.B. die Livius - Bände, die in München aufbewahrt sind.

Die Mitgift von Beatrix - Die Majolikenkunst in Italien und der Hof von König Matthias
25. März bis 30. Juni 2008, Kunstgewerbemuseum in Budapest


Das Kunstgewerbemuseum schließt sich den Veranstaltungen des Renaissancejahres mit einer groß angelegten internationalen Ausstellung an. Kulturhistorisch ist die Herrschaft von Matthias Corvinus vor allem durch seine Liebe zur italienischen Renaissance bedeutsam. Maßgebend wurde die Ehe mit seiner zweiten Frau, der neapolitanischen Prinzessin Beatrix von Aragón, der Tochter des Königs von Neapel 1476 in der Matthiaskirche.

Die Ausstellung stellt die wichtigste Gattung der Luxusindustrie aus der Zeit des Königs Matthias bzw. der Jagiellonen, die Majolikenkunst vor, indem sie von den Kunstwerken aus ungarischen und ausländischen Museen schöpft. Außer der Darstellung italienischer Kunst ist das Hauptanliegen der Ausstellung die genaue Untersuchung des Ursprungs der Majolikagegenstände, die am ungarischen Königshof vorhanden waren.

Matthias Hunyadi, der König - Tradition und Erneuerung im ungarischen königlichen Hof 1458-1490
19. März bis 30. Juni 2008, Historisches Museum der Stadt Budapest


König Matthias ist womöglich die einzige historische Persönlichkeit der ungarischen Geschichte, dessen Kult seit seinem Tod ununterbrochen ist. Die Geschichtsmalerei und die Graphiken des Historismus im 19. Jahrhundert, die Buch- und Zeitungsillustrationen, Denkmalentwürfe und Skulpturen setzen nur fort, was unmittelbar nach seinem Tode von den Zeitgenossen begonnen worden war.

Nicht nur Gemälde und Statuen, sondern auch Goldschmiedearbeiten, Messgewand, Kodizes, Gewehre, Urkunden stellen das Leben von König Matthias und seines Hofes dar.

Außer den wertvollen Schätzen der ungarischen öffentlichen und kirchlichen Sammlungen sind 65 außergewöhnliche, ausländische Exponate ausgestellt.

Das Erbe von König Matthias. Von der Gotik bis zum Barock: Renaissancekunst in Ungarn
28. März bis 20. Juli 2008, Ungarische Nationalgalerie


450 Exponate präsentieren die  Renaissancekunst in Ungarn im 16. und 17. Jahrhundert.

Ungarisches Tourismusamt
A-1010 Wien, Opernring 1/R/707
Telefon: +43-1-585 20 12-13
eMailt: ungarnsekr@ungarn-tourismus.at
www.ungarn-tourismus.at , www.hungary.com
kostenloses Infotelefon nach Ungarn: 00800 3600 0000

Ein Kulturtipp von Edith Spitzer.

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