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Dublin, Irland

Ein bunter Streifzug durch die irische Hauptstadt.
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© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Grand Canal / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Dublin – Citytrip mit langer Geschichte und kurzen Wegen

Futuristische Gebäude und bunt beleuchtete Brücken im Hafen. Herrschaftliche Wohnhäuser mit duftenden Magnolien im Vorgarten und Blick auf den anmutigen Grand Canal. Quirlige Fußgängerzonen, in denen sich Pub an Pub reiht. Ein paar Schritte weiter imposante Kathedralen und mittelalterliche Gemäuer. Jedes Stadtviertel in Dublin lässt seine Besucher in eine andere Welt und in eine andere Epoche eintauchen – ohne weite Wege.

Sightseeing mit Regenschirm und Turnschuh

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - GrandCanal_Dublin / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDublins Stadtkern ist herrlich kompakt. Alle Sehenswürdigkeiten können bequem per Fuß erreicht werden. Also, raus aus den Stöckelschuhen, die auf den unebenen Pflastersteinen sowieso ständig stecken bleiben, und rein in die Sneakers. Zur Sicherheit noch einen Regenschirm oder eine Regenjacke einpacken und los geht’s. Das Wetter wechselt ständig. Aber was wäre die grüne Insel ohne ein paar Tröpfen Regen? Erst sie verleihen der Stadt einen mystischen Glanz.

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Trinity College_Library_45 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Literarisches Erbe oder Bücher über Bücher

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Trinity College_Library_33 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach dem Frühstück geht’s am besten gleich vom St. Stephans Green, einem prächtigen Park, vorbei an vielen historischen Gebäuden über die Fußgängerzone der Grafton Street direkt zum Trinity College. Wer sich das lange Anstehen beim Ticketschalter ersparen will, kauft vorab eine Eintrittskarte über das Internet. Das empfiehlt sich für die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten, vor allem am Wochenende.

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Trinity College_25 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Ausstellung über das tausend Jahre alte „Book of Kells“ ist kurzweilig und bringt einem die damalige handschriftliche Symbolik näher. Dann geht’s mit der Masse einen Stock höher – und plötzlich ersticken die Stimmen. Staunen breitet sich aus. Fasziniert richten alle den Blick nach oben und scannen Buchreihe um Buchreihe. So viel Wissen, so viele Schätze in einem Raum. Die Bibliothek des Trinity College ist nicht nur eine der ältesten der Welt, sondern auch eine der Schönsten. Allein dafür lohnt sich das Warten beim Eingang.

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Christ Church Cathedral_6 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Krypta als Schatzkammer – voll mit Legenden

Die Sehnsucht nach ein wenig frischer Luft meldet sich. Es ist an der Zeit für einen kleinen Spaziergang. Durch das Szeneviertel Temple Bar gehen wir durch kleine Gässchen und vorbei an Traditionspubs ins mittelalterliche Viertel rund ums Dubliner Schloss. Im ältesten Teil der Stadt bauten bereits die Wikinger ihre Siedlungen. Wie diese aussahen, erfahren Interessierte im Museum Dublinia.

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Christ Church Cathedral_8 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Christ Church Cathedral_5 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGleich in der Nähe ist die Christ Church Cathedral. Diese wurde 1028 erbaut und beeindruckt noch heute mit ihrer Architektur. Nach einem Rundgang im Kirchenschiff wagen sich Mutige hinunter in die mittelalterliche Krypta, die sich über das gesamte Kirchengebäude erstreckt. In den unterirdischen Räumen ist eine Schatzkammer, ein Shop, ein Café und verschiedene Denkmäler untergebracht. Und die mumifizierte Katze mit Ratte. Der Legende nach blieben die Tiere bei der Jagd 1860 in der Orgelpfeife stecken.

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - The Church_27 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Zum Essen in die Kirche – oder ins Pub

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - The Church_3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSpätestens jetzt knurrt der Magen. Deshalb geht’s über die alte Brücke auf das andere Ufer in die nächste Kirche – allerdings zum Essen. Die St. Mary Kirche aus dem 18. Jahrhundert wurde von einer Familie zu einem Restaurant mit Café, Biergarten, Bar und Nachtclub umgebaut. Die Atmosphäre im „The Church“ ist warm und einladend, das Essen ausgezeichnet. Wer danach Lust auf Shopping hat, flaniert die Henry Street entlang, das ist eine der vielen großen Einkaufsstraßen.

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Traditionspub_2 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Inspirationsorte der Schriftsteller

© Anita Arneitz und Matthias Eichinger / Dublin, Irland - Traditionspub / Zum Vergrößern auf das Bild klickenLiteraturinteressierte nutzen die Gelegenheit für einen Abstecher ins Writer´s Museum, wo Leben und Werk von James Joyce, W. B. Yeats, Samuel Beckett und vielen anderen vorgestellt werden. Aufgrund seines literarischen Erbes wurde Dublin zur UNESCO-Literaturstadt erhoben. Und wenn die Muße wieder einmal auf sich warten ließ, trafen sich Schriftsteller und Dichter eben im Pub, zum Beispiel in der Palace Bar. Das hat Tradition. Dublinbesucher sollten es ihnen gleich tun und zumindest einmal das selbst gebraute Bier oder einen edlen Whiskey von der Insel probieren.

Ein Hoch auf die Geselligkeit der Iren!

Nähere Informationen:
www.visitdublin.com
www.ireland.com

Trinitiy College: 
www.tcd.ie/library

The Church: 
www.thechurch.ie

Unesco City of Literature:
www.dublincityofliterature.ie

Ein Reisetipp von Mag. Anita Arneitz.

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