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Radfahren an der Nordsee in Schleswig-Holstein

Ein Fahrradparadies für jeden Geschmack.
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© Oliver Franke TZ Spo / Eiderstedt, Nordsee - Radausflug / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Radfahren an der Nordseeküste in Schleswig-Holstein

Die Nordseeküste Schleswig-Holstein ist als Fahrradparadies für alle Radfahrer und jene, die es noch werden wollen, zu sehen. Vielseitige, gut beschilderte Radwege führen durch eine zumeist ebene Landschaft – vorbei an Kirchen und Haubargen, Museen, kleinen Galerien und Nationalpark-Infozentren.

Die Husumer Meeresroute

Der erste Teil der Tour führt durch das Hinterland Husums, wo ruhige Nebenstraßen den besten Blick auf den Schobüller Berg freigeben. Dieser nimmt eine ganz besondere Rolle im Küstenschutz ein. Einzigartig macht den Husumer Stadtteil Schobüll und die umliegende Landschaft die Verbindung von Meer und Watt, Salzwiese und Marsch, Wald und Heide. Denn in Schobüll grenzt die Geest direkt an die Nordsee.

Der Radweg führt an der Marienkirche in Hattstedt, der ehemals wichtigen Landmarke für Seefahrer, vorbei. Hattstedt ist ein hübscher nordfriesischer Ferienort mit einem lebendigen Kunst- und Kulturleben. Wechselhaft ist die Geschichte von Friesen und Dänen in dieser Gegend. Eine Besonderheit ist der “Mikkelberg”, dessen Name "der große Berg" bedeutet. Bis in die 1950er Jahre war hier das Müllergewerbe beheimatet. Heute ist der Mikkelberg ein modernes, nordisches Kunst- und Kricketzentrum, entworfen von einem dänischen Architekten.

Mit Blick auf die Halbinsel Nordstrand und die Nordsee lässt es sich abschließend im Husumer Stadtteil Schobüll herrlich rasten, baden oder das „Kirchlein am Meer“ erleben, bevor es mit Schwung direkt am Deich, Wasser und Hafen in die Stadt zurück geht. Mit ihrer Länge von 20 km und den zahlreichen Möglichkeiten für Zwischenstopps (z.B. am Mikkelberg, in Schobüll, an der Dockkoogspitze) ist diese Tour ideal für Familien und / oder „Genuss-Radler“.

Weitere Informationen:  
https://www.husum-tourismus.de/Vor-Ort/Kultur-Freizeit/Freizeitaktivitaeten/Radfahren.

Radwegenetz Eiderstedt  

12 Radtouren mit einer Gesamtstrecke von 650 km über die Halbinsel und durch St. Peter-Ording führt das weitreichende Radwegenetz auf Eiderstedt. Die einzelnen Strecken von knapp 15 km bis zu 105 km sind sehr einladend für eine Erkundungstour auf dem Rad. Alle Touren sind als Rundtouren konzipiert und lassen sich je nach Lust und Laune miteinander kombinieren und je nach Kondition, Wind und Wetter auch verkürzen oder verlängern. Unterwegs gibt es in vielen Museen Kultur, Geschichte und den Nationalpark Wattenmeer in St. Peter-Ording zu entdecken!

Ein absolutes Top-Ziel im Eiderstedt-Urlaub ist eine Tour zum Leuchtturm Westerhever. Ländliche Cafés bieten außerdem die perfekte Möglichkeit für ein Päuschen mit Kaffee und Kuchen, um gestärkt weiter durch die herrliche Landschaft zu radeln und die frische, salzige Nordsee-Luft einzuatmen.
Der Nordsee-Küsten-Radweg führt an der Halbinsel Eiderstedt von Vollerwiek über den Grothusenkoog, nach St. Peter-Ording, Tümlauer Koog und an Garding vorbei.

Auch der  Wikinger-Friesen-Weg führt zur Halbinsel Eiderstedt und nach St. Peter-Ording. Die Radtour zwischen Nordsee und Ostsee ist eine interessante Reise entlang der Geschichte von Wikingern und Friesen, welcher man mit Hilfe von Audiotracks, Informationstafeln und GPS-Routen auf die Spur kommen kann.

Weitere Informationen:
hppts://www.st-peter-ording.de/vor-ort/ausflugziele/touren/fahrradtouren.html

Op Tour in Büsum: Wind im Rücken - am Schweinedeich vorbei - Wissen im Gepäck

© TMS Büsum / Büsum, Nordsee - Radtour / Zum Vergrößern auf das Bild klickenJeden Mittwoch von Ende März bis Oktober ab 14:30 Uhr Radfahrer laden die Büsumer Gästelotsen zu einer informativen und geselligen ca. 10 km langen Fahrradtour ein. Die Radtour unter dem Motto "Büsum erleben" mit eigenem Fahrrad startet ab dem Rathaus und ist mit einer gültigen Gäste- oder Einwohnerkarte kostenfrei.

Bei dieser gut zwei-stündigen Erlebnistour erfährt man Spannendes zur Geschichte Büsums. An diversen Haltepunkten erläutern die Büsumer Gästelotsen anhand ihrer Bildermappe wie sich das Ortsbild entwickelt hat und spicken diese mit lustigen Anekdoten dazu. Woher z.B. der Name Perlebucht kommt, was der Unterschied zwischen einer Wurth und einer Warft ist und was es mit dem Freilicht-Deichmuseum auf sich hat, ist für junge und jung gebliebene Teilnehmer der Radtour gleichermaßen wissenswert. Ein Exkurs in die Geschichte der Deiche ist natürlich auch dabei, bevor es weiter vorbei am Marktplatz bis zum Ziel der Radtour an der auffälligen, grünen Persiluhr auf dem Ankerplatz weiter geht.

Doch wie kommt Büsum jetzt zu seinem Schweinedeich? Sicher ist, dass dort keine Schweine weideten. Die Herkunft des Namens vermutet man, könnte mit einer Familie Swien zu tun haben, die in früheren Jahrhunderten Mitglieder in der Dithmarscher Verwaltung hatten.

Weiter Informationen:
https://www.buesum.de/nordseeurlaub/sport-und-freizeit/radfahren.html

Amrum: Tipps für Radausflüge

Auf Amrum gibt es nur eine Fahrrichtung – und die ist abhängig vom Wind. In 90 Minuten kommt man gemütlich einmal rum um das knapp 10 Kilometer lange Eiland und hat dann viel gesehen: Watt, Strand, Wald, Leuchtturm, die Vogelkoje, den Seezeichenhafen und fünf Friesendörfer. Rund 2000 Leihräder gibt's auf der Insel - vom Sportbike bis zum E-Bike und dem E-MTB-Modell.

Einmal rund um Amrum geht auch im Kettcar: Im Vierer hat die ganze Familie Platz, das kleine Modell ist für zwei Kinder ausgelegt. Da die Insel nicht sehr breit ist, kann man gut zwischen Watt- und Strandseite oder Heide und Salzwiese wechseln – je nach Brise. Merke: Der Wind gewinnt immer! Aber nach zwei Stück Friesentorte könnte man sich überlegen, den Kampf aufzunehmen. Gerade zur Hauptsaison lohnt es sich, sein Wunschrad schon vorab online zu buchen. Da das bei Ankunft der Fähre und großem Andrang auch die Verleiher entlastet, gibt es oft gute Angebote, und die Auswahl ist groß.

Weitere Informationen:
https://www.amrum.de

Radfahren auf Föhr

© Föhr Tourismus GmbH / Jens Oschmann / Föhr, Nordsee - Radfahrer / Zum Vergrößern auf das Bild klickenRadfahren gehört auf der Insel Föhr zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Schließlich lädt das grüne, flache Land förmlich dazu ein, auf zwei Rädern erkundet zu werden. Vorbei an urigen Friesenhäusern und alten Windmühlen genießt man den Blick auf die wunderschöne Marschlandschaft oder radelt in der Godelniederung und beobachtet bei einer Pause die vielen Brut- und Rastvögel.

Über 200 km ausgewiesene und leicht zu befahrene Radwege stehen den Radfahrern zur Verfügung. Zusätzlich gibt es fünf Themen-Routen, die zur Entdeckungsreise quer über die Insel einladen und zu den schönsten Punkten führen. Die begleitende Fahrradkarte ist in jeder Tourist-Information auf Föhr erhältlich.

Ab Sommer 2018 lädt die neue Themen-Route „Schlemmerpartie“ dazu ein, Föhrer Spezialitäten zu entdecken und zu genießen. Vom zweiten Frühstück bis zum Picknick, von Fleisch und Käse, von Süßem und Obst ist auf dieser Tour für jeden Geschmack etwas dabei. Unterwegs bieten ausgewählte Erzeuger sowie verschiedene Hofläden immer wieder die Möglichkeit einen Zwischenstopp einzulegen. Dort erwartet den Besucher eine große Auswahl an inseleigenen Produkten wie Fleisch, Milch, Käse, Föhrer Obst und Gemüse, Marmeladen, feinen Kräuterölen und vieles mehr – einen freundlichen Schnack gibt es natürlich kostenlos dazu. Leckereien für hungrige Radfahrer finden sich in den zahlreichen Restaurants und urigen Cafés entlang der Strecke.

Wer sein eigenes Fahrrad nicht auf die Fähre mitnehmen möchte, sucht sich bequem eins vor Ort bei den zahlreichen Fahrradverleihern aus. Wer es ganz entspannt haben möchte, leiht sich ein E-Bike und trotzt so ganz leicht jeder Böe. Die meisten der Föhrer Fahrradverleiher bieten zudem einen kostenlosen Bring- und Abholservice an und helfen bei eventuellen Pannen während der Radtour schnell aus.

Weitere Informationen: 
https://www.foehr.de/radfahren

Nordfriesland: Rad-Erlebnisrouten

Die Region rund um Dagebüll, Niebüll, Bredstedt, Leck und Klanxbüll per Fahrrad kann über 16 Erlebnisrouten erkundet werden. Die Rad-Erlebnisrouten führen vom Deich bis ins idyllische Binnenland, durch reizvolle Naturschutzgebiete, vorbei an Dünen- oder Heideflächen, saftigen Marschlandschaften, traditionsreichen kleinen Städten und zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Alle Routen sind ausgeschildert und als Rundkurse angelegt. Je nach Kondition, Lust und Laune stehen Routen mit einer Länge von 14 bis 43 Kilometern zur Verfügung.

Weitere Informationen:
https://www.nordfrieslandtourismus.de

Radausflüge an der Küste Pellworms

Pellworm bietet zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Radtouren mit beeindruckender Natur und abwechslungsreichen Highlights - beispielsweise die „Süderrunde“. Sie ist 18 Kilometer lang und führt u.a. am Leuchtturm vorbei. Er ist mit über 40 Metern Höhe ein deutlich sichtbares Wahrzeichen Pellworms. Wer hier einen Stopp bei seinem Radausflug einlegen möchte, kann den Turm besichtigen und die herrliche Aussicht von oben genießen. Vorher sollte man sich allerdings mit dem Kur- und Tourismusservice (KTS) in Verbindung setzen. „Besichtigungen des Pellwormer Leuchtturmes finden Montag, Dienstag und am Donnerstag (Nachmittag) statt“, informiert Nicole Peters vom KTS. Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen:
http://www.pellworm.de/so-schoen-ist-es-hier/historie-und-tradition/der-pellwormer-leuchtturm.html

Die „Süderrunde“ bietet auch deshalb viel Abwechslung, weil sie teils quer über die Insel und teils direkt an der Nordsee entlangführt. Dabei werden drei Badestellen mit Hundestränden passiert. Und natürlich ist unterwegs auch für Verpflegung gesorgt: Im „Strand-Café“ an der Tammwarft gibt’s köstlichen selbstgebackenen Kuchen und Tortenspezialitäten. Noch ein Stück weiter nördlich liegt das „Café Rosengarten“. Dort werden die hungrigen Radler mit hausgemachten leckeren Inseltorten versorgt. Für ein stärkendes Mittagessen während des Radausflugs kann am Restaurant „Zur Alten Kirche“ Halt gemacht werden. Gleich daneben steht die Alte Kirche St. Salvator aus dem 11. Jahrhundert. Hier finden im Sommer Orgelkonzerte und spannende Führungen statt, wobei man u.a. die kostbare Arp-Schnitger-Orgel bestaunen kann.

Weitere Informationen:
www.nordseetourismus.de

Ein Freizeit- & Radfahrtipp von 55PLUS-magazin.net.

 
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