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Wartung und Pflege von E-Bikes

So bringen Sie Ihr Elektrofahrrad wieder auf Vordermann.
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© Foto von Jan Kopřiva by unsplash

Wartung und Pflege von E-Bikes:
So bringen Sie Ihr Elektrofahrrad wieder auf Vordermann

Wenn man nicht auf das Auto angewiesen sein möchte oder die Freizeit einfach gerne aktiv gestaltet, kann ein E-Bike ein wahrer Segen sein.
Besonders im Alter sind sie von Vorteil, da die E-Bikes eine erleichterte Mobilität und Unterstützung beim Radfahren bieten. Doch damit das Elektrofahrrad auch zuverlässig seinen Dienst erfüllt, sollte es in regelmäßigen Abständen gewartet und gepflegt werden. Hier finden Sie wichtige Tipps, wie das am besten funktioniert und worauf Sie dabei achten sollten.

Die Verkaufszahlen zeigen: Elektrofahrräder werden immer beliebter. Kein Wunder, denn die Vielfalt an flotten E-Citybikes und Elektro-Sporträdern begeistert Alltagspendler wie auch Sportbegeisterte, ob jung oder alt. Doch genauso wie das Auto, muss das E-Bike ebenfalls gereinigt, gepflegt und gewartet werden. Die regelmäßige Wartung und Reinigung eines E-Bikes sorgt nicht nur dafür, dass alles reibungslos und effizient funktioniert, sondern kann dessen Lebensdauer zum Teil auch deutlich erhöhen. Allerdings gibt es mehrere Faktoren, die Sie bei der Pflege und Instandhaltung unbedingt beachten sollten.

Reinigung und Pflege

Grundsätzlich ähnelt das Vorgehen bei E-Bikes größtenteils dem bei der Reinigung von unmotorisierten Fahrrädern. Einige Abweichungen gibt es jedoch. Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, müssen Sie natürlich als allererstes sicherstellen, dass der Ladeport richtig abgedeckt ist, sodass kein Wasser eindringen kann. Der Akku sollte ebenfalls eingesteckt sein, da sonst die Kontakte offenliegen.

Als nächstes benötigt man einen Gartenschlauch, ein sanftes Spülmittel, die richtigen Bürsten für die Kette und die Lager sowie einen Schwamm. Sie sollten keinen Hochdruckreiniger verwenden, da der hohe Druck die empfindlichen Elektronikbauteile beschädigen kann.

Wichtig ist, den groben Dreck bereits vor dem Einsatz von Schwamm oder Bürste gründlich abzuspülen, weil beispielsweise Sandkörner und Steinchen beim Verreiben den Lack beschädigen können. Gerade bei Fahrrädern, die viel abseits von betonierten Straßen und Radwegen genutzt werden, wie Mountainbikes oder E-Trekkingbikes, kann sich sehr schnell sehr hartnäckiger Schmutz ansammeln.

Für die Nachbehandlung ist spezielles E-Bike-Öl zu empfehlen, da dieses den höheren Druck aushält, der durch die Motorunterstützung auf die Ketten ausgeübt wird. Bei Öl und Silikonspray ist dringend darauf zu achten, dass die Bremsen nicht in Kontakt kommen. Generell ist es nicht ratsam, die Bremsen zu putzen, solange diese noch gut funktionieren.

Gerade die Federgabel, eventuell vorhandene Stoßdämpfer und die Kette müssen jedoch gut geölt werden. Verwenden Sie dazu aber keine Kriechöle oder zähen Fette, sondern nur spezielle Pflegeöle. Warten Sie am besten rund zehn Minuten, bevor Sie die überschüssigen Reste mit einem weichen Tuch abtupfen, damit das Öl genug Zeit zum Einwirken hat.

Wartung

Da ein E-Bike ein komplexes Fahrzeug mit Elektronik und Motorantrieb ist, muss es regelmäßig gewartet werden. Dabei geht es nicht nur um Reifendruck und Ersatzteile. Auch die Software sollte immer mal wieder ein Update bekommen. Die Prüfgeräte erkennen außerdem Schäden am Akku, die man von außen nicht erkennt.

Auch die Verschleißteile werden sorgfältig geprüft und gegebenenfalls erneuert. Bei Bedarf werden zudem sämtliche Schrauben nachgezogen, die Bremsen neu eingestellt, der Reifendruck gecheckt und sichergestellt, dass die Beleuchtung ohne Probleme funktioniert. Es wird empfohlen, das Rad spätestens alle 1.500 bis 2.000 Kilometer zur Wartung zu bringen.

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