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Auf Reise mit dem E-Bike

Das sollte man vorher wissen.
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© Foto von Himiway Bikes auf Unsplash

Auf Reise mit dem E-Bike: Das sollte man vorher wissen

Der Wind streift durch das Gesicht, die Sonne streichelt den Rücken und einen durchströmen die Endorphine – was kann es Schöneres geben? Es muss nicht immer der All Inclusive-Strandurlaub sein. Wer lieber die Gebirge Süd- und Mitteleuropas bestaunen oder auf großen Radtouren entlang wunderschöner Küsten die Meeresbrise schnuppern möchte, der schnappt sich ein Rad und sucht sich eine schöne Route. Ob es aber 20 oder 200 Kilometer werden, hängt davon ab, was man sich zutraut. Gerade längere Strecken werden mit teilweiser oder voller Motorunterstützung für viele Fahrradenthusiasten zugänglicher.

Die fortschrittlichen E-Bikes eröffnen auch älteren Personen die Freiheit, die Welt auf komfortable und praktische Weise zu erkunden.

E-Mountainbike oder E-Trekkingbike? Das perfekte Rad für Ihr Abenteuer

Sportlich die Berge und Wälder durchstreifen, entspannte Touren durch pittoreske Seenlandschaften oder mit dem Rad die schönsten Städte Europas erkunden? Welcher Typ sind Sie? Je nachdem, wie Ihre Antwort lautet, sollte das Modell Ihren Anforderungen entsprechen. Davon hängt nicht nur ab, wie komfortabel die Ausflüge werden. Es lässt sich auch nicht mit jedem Rad alles machen.

Während ein E-Mountainbike mit seinem starken Motor und einer durchdachten Gewichtverlagerung perfekt für aufregende, schnelle Auf- und Abstiege in unwegsamem Gelände ist, eignet sich ein E-Trekkingbike aufgrund der bequemeren Sitzposition besser für lange Fahrten auf Radwegen. Je nach Federung schaffen Trekkingbikes aber auch holperigere Abschnitte und Schotterwege ganz gut. Auch das Gewicht unterscheidet sich. Mountainbikes sind deutlich leichter, haben aber im Gegensatz zu Trekkingrädern beispielsweise oft keinen Gepäckträger. Eine Variante, die beides vereint, sind SUV E-Bikes. Mit Elementen von Mountainbikes, Trekkingbikes und Fatbikes sind sie eine Kompromissvariante aus Geländegängigkeit, Motorleistung und Bequemlichkeit.

Egal für welches Modell man sich entscheidet: Bei einer Neuanschaffung gilt immer, dass eine längere Reise nicht der erste Test sein sollte. Mit einem neuen E-Bike sollten Sie immer vorab mindestens eine kürzere Testfahrt machen. So können Sie sich mit den Funktionen und der Fahrweise vertraut machen. Wo betätigt man die Bremsen und wie fühlen sie sich an? Wie steht es um die Beschleunigung, die Unterstützungsstufen und alle anderen Funktionen? Das alles sollte vor einer längeren Reise bereits ausgiebig erprobt sein.

Wenn Sie nur eine einzelne Radtour planen, lohnt es sich vor Ort nach Verleihmöglichkeiten zu schauen, da die Anschaffungskosten recht hoch sind. Zudem entfallen so auch der Transport und die dafür notwendigen Vorrichtungen. Bei vielen Anbietern kann entweder vor Ort ausgeliehen werden oder man reserviert vorab online. Auch manche Hotels bieten konventionelle Fahrräder oder E-Bikes zum stunden- oder tageweisen Mieten an. Gerade für Städtereisen können solche Angebote sehr attraktiv sein. Besonders fahrradfreundliche Großstädte wie Kopenhagen, Amsterdam oder Münster lassen sich besser mit dem E-Bike erkunden, als mit dem Auto.

Das ist vor der Reise zu beachten

Besonders wenn man mit dem Fahrrad ins Ausland verreist, sollte man gewissenhaft planen. Dazu gehört, sich gut über die geltende Gesetzeslage zu informieren. Gilt eine Führerschein- oder Versicherungspflicht? Wo herrscht Helmpflicht (auch wenn ein Helm gerade beim motorisierten Fahren immer dringend zu empfehlen ist)? Auf welchen Strecken dürfen Elektrofahrräder fahren? Wie sieht es mit Promillegrenzen aus? Ebenso wie die Frage nach dem Führerschein, welcher oft von der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit abhängig ist.

Ein wichtiger Aspekt bei mehrtägigen Touren ist zudem das Aufladen des Akkus. Je nach Kapazität reicht eine Akkuladung im Durchschnitt für 100 – 200 Kilometer. Die Reichweite ist dabei stark vom Gelände, der Zuladung und Ihrer Fahrweise abhängig. Bei der Auswahl der Übernachtungsstätte sollten Sie also auf jeden Fall die Lademöglichkeiten einbeziehen. Ebenso wie die Powerbank fürs Handy gibt es auch für das E-Bike mobile Ladegeräte, die beim Campen ohne Strom eine sinnvolle Option sein können. Alternativ können Sie auch einen Ersatzakku mitnehmen. Bedenken Sie aber, dass beides zusätzliches Gewicht bedeutet.

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