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MusikTheaterTage Wien

Die MusikTheaterTage Wien von 23. Juni bis 2. Juli 2017 finden bereits zum dritten Mal statt.
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© Druvo / Keyfoto Festival 2017 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

MusikTheaterTage Wien - eine Art Zukunft

Die dritte Auflage der MusikTheaterTage Wien, Wiens Festival für zeitgenössisches Musiktheater, startet 2017 bereits vor der Sommerpause am 23. Juni. Unter dem Motto „Eine Art Zukunft“ stellt sich das Festival unter der künstlerischen Leitung von Georg Steker und Thomas Desi bis 2. Juli 2017 mit sechs Produktionen dem Thema Zukunft aus verschiedensten Betrachtungswinkeln. Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr gilt bei den Musiktheatertagen auch heuer wieder das Prinzip „Pay as you can“. Spielort des Festivals ist, wie bereits in den vergangenen Jahren, das Werk X.

Die diesjährigen MusikTheaterTage beleuchten eine mögliche Poetik des Alters in einer Welt, die dem Fetisch eines absatzfördernden Jugendkults huldigt, ebenso wie die Zukunft unserer Demokratie als politisches Modell der Mitbestimmung. Ein utopischer Blickwinkel thematisiert die Atmosphäre eines Lebens auf dem Mars als möglicher Konsequenz Jahrhunderte langen menschlichen Handelns auf der Erde. Erstmalig etablieren die Musiktheatertage auch Kurzstücke als neue Reihe im Programm.

© Barbara Palffy / Tanzcafé Schweigepflicht / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie diesjährige Hauptproduktion der MusikTheaterTage Wien trägt den Titel Tanzcafé Schweigepflicht. Regisseur Thomas Desi bringt das Buch der Salzburger Alternswissenschaftlerin Sonja Schiff, "10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte." auf die Bühne. In den auf authentischen Texten beruhenden Szenen geht es um die in der Gattung Oper bislang nicht beachteten Themen Altern und Altenpflege. Der Komponist Jörg Ulrich Krah kreiert für die jugendlichen SchauspielerInnen und SängerInnen musikalische Tableaus des Unausgesprochenen.

© Georg Steker / MTTW shorts / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMit den MTTW_shorts etabliert Georg Steker eine neue Reihe im Festival: Kurzstücke. Viermal eine Viertelstunde wird in performativen music lectures gesprochen, gesungen, erzählt, gespielt und visioniert. Anne Bennent, Melissa Coleman, Radek Knapp, Bertl Mütter, Maja Osojnik und Karl Ritter machen sich Gedanken zum Thema Zukunft: Kurz (=short) und Knapp (zB. Radek).

© Barbara Palffy / Smartoper reloaded / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer über ein aktuelles Smartphone verfügt, kann aktiv an diesem Musiktheater-Performance-Projekt teilnehmen, der Smartoper reloaded. Nicht nur anders, auch besser - das ist das Motto für ein Projekt, das 2016 erfolgreich startete und mittlerweile auch in Holland, England und Italien gastiert. Wie es sich fürs Digitale gehört, erscheint pünktlich zu den MusikTheaterTagen 2017 das Update der Smartphone-App für iPhone und Android.

© Sophia Profanter / Keyfoto SpaceWoW / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie für 2035 geplante erste bemannte Marsmission ist Thema der "Surrealesque" von Sein und Zeit Space=wow (but I still miss you, Earth) von Belma Bešlić-Gál. Die Auseinandersetzung mit dem Weltall ist auch eine Auseinandersetzung mit der Erde und wirft Licht auf Begriffe, die immer wieder neu verhandelt werden müssen - Was bedeutet Nation? Was bedeutet Territorium? Was bedeutet Migration? Was sind ökonomische Ressourcen?

© mttw.at / Audience Orchestra_2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEnsemble U:, das derzeit wohl aktivste und renommierteste Ensemble für zeitgenössische Musik in Estland, gastiert beim diesjährigen Festival mit dem Projekt Audience Orchestra. Bei diesem interaktiven Experiment erhalten die BesucherInnen ungewöhnliche Möglichkeiten, den musikalischen Verlauf des Abends selbst zu beeinflussen. Ziel ist, die Idee einer "Demokratie in der Kunst" zu untersuchen. Was will das Publikum?

Die Theatergruppe Lebenslinien macht sich in der gleichnamigen Produktion Lebenslinien auf die Reise in die

Welt der Erinnerungen. Eine Collage (Regie: Christian Malin) aus biografischen Episoden mit Gegenwartsbezügen, in deren Zentrum prägende Erinnerungen und Lebensmomente, die stolz machen, stehen, aber auch der Frage nachgegangen wird, was das Leben lebenswert macht.

Als erstes Festival Österreichs haben die MusikTheaterTage Wien ihr komplettes Bezahlsystem erfolgreich auf „Pay as you can“ umgestellt und das Publikum damit zu einem kulturpolitischen Akt eingeladen. Pay as you can wird auch 2017 beibehalten. Zählkarten gibt es ab sofort unter www.mttw.at, ticket@mttw.at oder 0699- 10018181.

Die Spieldaten im Detail:

Tanzcafé Schweigepflicht
Ein Musiktheater übers Altern
Uraufführung
23.6., 19.30 Uhr; 25.6., 18.00 Uhr; 30.6., 19.30 Uhr; 1.7., 19.30 Uhr; 2.7., 18.00 Uhr
WERK X EINS

Smartoper reloaded
Smartphone Oper für Publikum
24.6., 18.00 Uhr; 2.7., 16.30 Uhr
WERK X EINS

MTTW_shorts
music lectures mit ZUKUNFT Uraufführungen
24.6., 19.30 Uhr; 2.7., 19.30 Uhr
WERK X ZWEI

SPACE=WOW (but I still miss you earth) ...
Eine Surrealesque von Sein und Zeit von Belma Bešlić-Gál Wiener Erstaufführung
29.6., 19.30 Uhr
WERK X ZWEI

Audience Orchestra
Ein Projekt des Ensemble U: für Instrumental-Ensemble, Video und Publikum
1.7., 17.00 Uhr; 2.7., 15.30 Uhr
WERK X ZWEI

Lebenslinien
Erinnerungs-Musiktheater
1.7., 18.00 Uhr
WERK X EINS

Zukunft als Altern
TALK zum Thema Altern /Altenpflege
25.6., 16.30 Uhr
WERK X

MusikTheaterTage Wien
23. Juni bis 2. Juli 2017

WERK X Wien, Oswaldgasse 35A 1120 Wien
www.mttw.at


 
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