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Getreidekur zum Entgiften

In der Fastenzeit lässt es sich leichter abnehmen.
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Getreide, dem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein hohes therapeutisches Potenzial beim Entwässern oder Ausleiten von Feuchtigkeit zugesprochen wird, lassen schnell die ersten Kilos purzeln, weiß TCM-Expertin Claudia Nichterl. "Eine Reiskur beispielsweise ist ideal, wenn man sich ständig schlapp fühlt und man häufig Magenprobleme hat."
 
Polenta mit Pilzen

Das Grundnahrungsmittel in dieser Zeit ist eine Getreideart, wie z. B. Reis, Gerste, Polenta, Quinoa oder Hirse - gekocht oder als Congee zubereitet, d.h. eine Tasse Getreide mit zehn bis zwölf Tassen Wasser für drei Stunden kochen.

Das gekochte Getreide wird mit gedünstetem Gemüse, Obst oder Obstkompott zu einer vollwertigen Mahlzeit ergänzt. Kräuter und Gewürze sorgen für Geschmack und kleine Mengen Nüsse, Samen, Linsen, Bohnen oder Tofu unterstützen bei der Sättigung. Hochwertige kaltgepresste Öle sind ebenfalls erlaubt.

Beispiel für einen Getreidetag:
Insgesamt maximal 150 Gramm Getreide (roh gewogen) verzehren, Gemüse, so viel man möchte, aber maximal 500 Gramm Obst und 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit (Tee, Suppe, Wasser).

Auf Fleisch verzichten

Während einer Getreidekur sollte auf Fleisch, gebratene und panierte Speisen sowie scharfe und salzige Würze verzichtet werden. Fertigprodukte sowie Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Nikotin sollten in dieser Zeit auch gemieden werden.

Unterstützende Tees sind Maishaartee, Melissentee, Brennesseltee, Mariendisteltee. Auch warmes oder heißes Wasser eignen sich sehr gut. "Die Tage danach" müssen die Verdauung und der Stoffwechsel wieder behutsam an die Mahlzeiten herangeführt werden, das dauert etwa eine Woche, so Nichterl. Die Aufbauzeit sollte mindestens ein Drittel der Länge der Fastenzeit betragen, auf jeden Fall aber vier volle Tage.

Reichlich trinken


Wichtig ist es, weiterhin reichlich zu trinken (mindestens zwei Liter pro Tag), damit es zu einer besseren Durchfeuchtung der Schleimhäute des Verdauungstraktes kommt. Der Körper soll langsam - mit leicht verdaulicher Kost wie gekochtem Gemüse/Obst oder Getreide-Brei - wieder an das Essen gewöhnt werden.

Ernährungsfehler während des Aufbaus in den ersten Tagen nach dem Fasten, rächen sich nicht nur in einer sprunghaften Gewichtszunahme, sondern gefährden den Erfolg der gesamten Kur.

Gesunde Menschen können jederzeit einmal in der Woche "fasten". Dafür eignet sich besonders ein Obst-, Gemüse-, Reistag oder Kartoffeltag.

Quelle: www.gesundesleben.at


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