Print

Motten: Die ungebetenen Mitesser im Küchenschrank

Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung von Lebensmittelmotten.
WhatsAppFacebookTwitterE-Mail


Das Müsli lebt, die Haferflocken bewegen sich und im Studentenfutter wachsen Spinnfäden. Hier sind Lebensmittelmotten aktiv.

Müslikörner

Lebensmittelmotten befallen alle Arten von Getreideprodukten, Mehl, Müsli, Dörrobst und Backwaren. Sie sind auch in Gewürzen, Tees und Nüssen zu finden. Auch Tiernahrung (z.B. Hundeflocken) kann betroffen sein. Oft schleppt man sie beim Kauf von Nahrungsmitteln ein. Die Larven wandern vor der Verpuppung meist in entfernte Ritzen und andere Verstecke. Deshalb tauchen sie nach erfolgter Bekämpfung scheinbar aus dem Nichts wieder auf.

Wie kann einem Befall vorgebeugt werden?

Achten Sie schon beim Kauf von Getreideprodukten darauf, dass die Verpackungen intakt sind. Spinnfäden im Inneren von Verpackungen oder Brösel im Regal verraten unerwünschte Besiedlung. Zuhause ist regelmäßige Kontrolle der Vorräte und Aufbewahrung in dicht schließenden Behältern sinnvoll.

Was tun, um sie wieder loszuwerden?

  • Die Küchenkästen ausräumen, alle Vorräte durchsehen auf Befall kontrollieren und befallene Lebensmittel entsorgen.
  • Den Küchenschrank reinigen – es reicht normaler Allzweckreiniger oder Essigwasser – gründlich nachwischen und trocknen (Larven entwickeln sich gut in feuchter Umgebung!).
  • Um neuerlichen Befall vorzubeugen die Lebensmittel in gut verschließbare Gefäße (mit Schraubverschluss oder Gummidichtung) einfüllen.
  • Es ist auch empfehlenswert danach in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, ob Larven übersehen wurden, um Neubefall zu Verhindern.
  • Der Einsatz chemischer Mittel ist nicht erforderlich!

Tipp: Zum Verpuppen nutzen die Lebensmittelmotten mit Vorliebe Zwischenräume von Regalbrettern, Nuten, Schubladen und sogar die Löcher für die Regalböden. Hier mit dem Staubsauger gründlich aussaugen!

Quelle: Die Umweltberatung


WhatsAppFacebookTwitterE-Mail
Kommentare
Kommentar schreiben

  von Jochen Schwarz am 14.02.2012 01:06
Das abgebildete Tier ist alles andere als eine Mehlmotte. Es handelt sich vielmehr um einen Windenschwärmer, einen recht großen Wanderfalter tropischer Herkunft mit bis über 10 cm langem Rüssel, der gelegentlich bis nach Mitteleuropa einfliegt.
Das Bild passt hier deshalb überhaupt nicht hin.
Windenschwärmer sind ja keine Schädlinge, sondern man freut sich normalerweise, wenn man ihn mal zu sehen bekommt.
Freundliche Grüße
Jochen Schwarz
Antworten
Redaktion | Impressum | Sitemap | Werbung im 55PLUS-magazin
© by 55PLUS Medien GmbH in Liqu., Wien / Stand Mai 2022
Diese Seite speichert Cookies. Okay Infos