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Tiroler Landesmuseum Zeughaus, Innsbruck: Ausstellung Bilder, die lügen

Durch Bearbeitung oder Zeigen eines Ausschnittes kann die Aussage eines Bildes verfälscht werden.
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Das Jahrhundert der Technik hat nicht nur positive Ergebnisse und Vorteile gebracht, sondern auch technische Möglichkeiten, Bilder zu fälschen bzw. zu verfälschen.

So präsentiert die Museumsleitung eine andere interessante Sichtweise auf Bilder: sie fragt nach der Objektivität von Bildern und erklärt die allgemein üblichen Muster, diese zu manipulieren. Die bekannteste Methode, Fotos zu manipulieren, ist der direkte Eingriff in das Bildmaterial. So konnten immer wieder Erinnerungen an verstorbene oder in Ungnade gefallene Personen aus dem Bild entfernt und somit aus der Erinnerung gestrichen werden. Dank der modernen Technik lässt sich heute eine Unterscheidung von authentischem und bearbeitetem Bild nicht  feststellen. Es ergeben sich somit neue virtuelle Realitäten – künstliche Bildwelten – die aus verschiedenen Vorlagen zusammengesetzt sind.

Eine andere Möglichkeit, Bilder zu verfälschen, ist gegeben, wenn die Unterschriften oder Kommentare nicht stimmen. „Lüge in Bildern“ ist auch die willkürliche oder beabsichtigte Zusammenstellung von Einzelbildern. Jeder „Fall“ der Ausstellung wird in seinem spezifischen historischen Zusammenhang erläutert und die Motive erklärt, die den Fälschungen zugrunde liegen: persönliche, kommerzielle und politische Absichten spielen eine Rolle.

Die Ausstellung "Bilder, die lügen" im Zeughaus ist bis 30. August 2009, Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Tiroler Landesmuseum Zeughaus
A-6020 Innsbruck, Zeughausgasse
Tel. +43/512/594 89-313.
eMail: zeughaus@tiroler-landesmuseen.at
www.tiroler-landesmuseen.at

Ein Kulturtipp der 55PLUS-Kunstexpertin Helga Högl.

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