Haarausfall: Wenn der Körper sensibel reagiert
Fällt der Kopfschmuck aus, sind nicht nur genetische Ursachen verantwortlich, auch die Psyche wirkt sich aus.
Weitere Ursachen
Neben der genetischen Veranlagung und Hormonschwankungen, wie sie beispielsweise in den Wechseljahren der Fall sind, können bei Frauen vor allem Schilddrüsenstörungen und Eisenmangel Einfluss nehmen. Medikamente, einseitige Diäten und Styling-Produkte können einen Ausfall begünstigen. Colorationen, Dauerwelle und zu heißes Föhnen sowie die Nutzung von Glätteisen und Lockenstäben entziehen dem Haar nützliches Fett und Kraft. „Bei strapaziertem Haar empfehle ich unbedingt die Verwendung von milden rückfettenden Shampoos sowie regenerierende Haarpackungen bzw. Spülungen“, rät Dr. Schwarz.
Infektions- und Stoffwechselkrankheiten greifen den einen oder anderen Haarschopf ebenfalls an. Auch psychische Belastungen müssen als maßgebliche Ursache beachtet werden. Stress, Depressionen, Trauer und Sorgen nehmen einen markanten Einfluss auf den Kreislauf unseres Organismus, der mit dem Haarausfall ein Warnsignal sendet. Zusätzlich kommen Ernährungsfehler und ein hoher Verschleiß an Nähr- und Mineralstoffen zu tragen, die im Körper aufgrund von Belastungen entstehen.
Was kann ich tun?
Der DHT–Haushalt kann durch den pflanzlichen Fettbaustein ‚Sitosterol‘ aus Brennesselextrakt oder Kürbiskernextrakt reduziert werden. Zusätzlich sind Vitamin C, B-Vitamine, Ginkgo, Kupfer und Zink wichtig bei diffusem Haarausfall, der durch die psychischen Belastungen und Mangelernährung verursacht werden kann. Das Immunsystem wird so gestärkt und der Energiehaushalt des Organismus verbessert. Zusätzlich hilft es, bei seinem Friseur die Haare gezielt pflegen zu lassen. Wenn auch verführerisch: Die Wirksamkeit von östrogenhaltigen Lösungen und rezeptpflichtigen Medikamenten gegen Haarausfall ist nicht ausreichend belegt.
Weitere Informationen:
http://hautzentrum-wien.at
Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.


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