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Transfette: Gesundheitsrisiko aus Keksdose und Chipstüte

Aufpassen! In vielen Backmargarinen kommt das industriell gehärtete Pflanzenöl noch vor.
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Wer in New York ins Restaurant geht, braucht vor so genannten Transfetten keine Sorge zu haben. Dort dürfen auf Anweisung der Stadtverwaltung die Gerichte maximal ein halbes Gramm dieses Stoffes enthalten. So sollen die Bürger vor gesundheitlichen Schäden geschützt werden. Doch was sind Transfette und wo findet man sie.

Kartoffelchips

Transfette entstehen, wenn man Pflanzenöl industriell härtet und es dadurch länger haltbar und streichfähiger macht. Sie sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, in sehr vielen Fertiggerichten, in Keksen, in Chips, auch in Nougatcremes, sie können auch in Pommes Frites vorkommen.

In Bechermargarinen sind heute im Gegensatz zu früher kaum noch Transfette enthalten, doch in vielen Backmargarinen kommen sie noch vor. Das industriell gehärtete Pflanzenöl kann vor allem für die Blutgefäße gefährlich sein.

Es scheint an der chemischen Struktur dieser Transfette zu liegen, dass sie für den menschlichen Organismus schwer zu verarbeiten sind. Sie beeinflussen den Cholesterinhaushalt ungünstig, das führt dann dazu, dass sich Beläge an den Wänden der Blutgefäße bilden können, die so genannte Arteriosklerose, und das wiederum belastet dann Herz und Kreislauf.

Für Transfette gibt es keine Kennzeichnungspflicht. Trotzdem kann man schon auf der Verpackungsangabe lesen, ob dieser Stoff enthalten ist:

Man kann es erkennen an der Angabe "pflanzliches Fett, das gehärtet oder teilweise gehärtet ist". Das steht auf der Verpackung drauf und weist auf das Vorhandensein von Transfetten hin. Solche Lebensmittel sollte man meiden oder nur in geringen Mengen zu sich nehmen. Als Ausgleich dafür ist es sinnvoll, mehr Obst und Gemüse zu essen, außerdem mehr pflanzliche Öle zu sich zu nehmen als tierische Fette.

Jedoch kommen Transfette auch in Milch, Milchprodukten oder in einigen Fleischsorten vor. Doch dort ist der Anteil, anders als bei manchen industriell hergestellten Lebensmitteln, nur sehr gering und kein Anlass zur Sorge.

Quelle: Apotheken Umschau, DE

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