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Schildläuse bei Garten- und Zimmerpflanzen

Schildläuse - was tun?
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Braune Höcker auf den Blättern und Trieben unsere Zimmer- und Gartenpflanzen sind ein Indiz für Schildläuse. Bei starkem Befall können auch ganze Zweigpartien von einer Kruste umgeben sein.

Zimmerpflanze - Picus

Neben Blattläusen sind Schildläuse die häufigsten Schädlinge an Zimmer- und Gartenpflanzen. An grünen und holzigen Pflanzenteilen sind rundliche, braune Höcker mit einem Durchmesser von bis zu 6 mm zu sehen – die Schildläuse.

Manche Schildläuse bilden Kolonien, welche ganze Ast- bzw. Stammpartien mit braunen Krusten überziehen. Wenn sehr viele Schildläuse an den Pflanzen saugen, kann es zu einer Schwächung der Pflanze und zu frühzeitigem Laubabfall bei Bäumen und Sträuchern kommen. Die Blätter von Zimmerpflanzen werden fleckig und gelblich. Schildläuse vermehren sich am besten an trockenen und warmen Standorten.

Die Weibchen sitzen meist unbeweglich auf einer Pflanze. Sie sind mit ihrem Rüssel mit der Pflanzenunterlage verbunden. Zu finden sind sie an Ästen von Obstbäumen (Zwetschke, Pfirsich, Apfel, Birne, Kirsche) oder auch von Beerensträuchern (Ribisel, Stachelbeere, Brombeere und Himbeere). Einige Schildlausarten siedeln sich gern an hartlaubigen Pflanzen auf den Blattunterseiten an (Oleander, Lorbeer, Ficus, Farne, Palmen, Citrus-Arten und Orchideen). Schildläuse legen bis zu 1000 Eier, welche sich unter dem Schild geschützt zu Larven im ersten Stadium (Nymphen) entwickeln. Dieses erste Stadium ist beweglich und besiedelt neue Wirtspflanzen.

Quelle: Natur im Garten www.umweltberatung.at

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© by 55PLUS Medien GmbH in Liqu., Wien / Stand Jänner 2020
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