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Griller reinigen ohne Chemie

Sechs Tipps für einen sauberen Rost, ohne die Umwelt zu schädigen.
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Grillen - Spar-Ribs

Griller reinigen ohne Chemie

Bald ist die Grillsaison vorbei. Bevor man den Griller einwintert, sollte er blitzblank geputzt werden. Wer dabei auf giftige Chemikalien verzichten möchte, sollte es der Umwelt zuliebe mit umweltfreundlichen Methoden, angefangen bei Hausmitteln wie Zwiebelschalen, über altes Zeitungspapier, bis hin zu Microtrockendampf mit reinem Wasser versuchen. Mit diesen sechs Tipps starten Sie mit gutem Gewissen in die Grillsaison.

Auch wenn es in der Bedienungsanleitung jedes Grillers stehen mag:
Das klassische „Ausbrennen“ des Grillers ist für eine gründliche Reinigung zu wenig, denn eingebrannte Fette & Co. widersetzen sich hartnäckig Reiben und Scheuern. Selbst wenn der ganze Brennraum mit „Backofenspray“ aus dem Supermarkt geflutet wurde, bleiben Reste und giftige Putzmittelrückstände, die das Grillgut sogar verderben können. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte besser zu natürlichen Methoden greifen.

Aus Opas Trickkiste:

Tipp 1 Backpulver:
Backpulver, genauer gesagt das darin enthaltene Natron, gibt nicht nur jedem Teig einen Kick, es bringt auch jeden Grillrost auf Vordermann. Dazu wird der Rost in einen wasserdichten Behälter getaucht, mit Backpulver bestreut und nach einigen Stunden lassen sich alle Verkrustungen einfach abbürsten. Nachteil: Diese Methode kostet Zeit und ein sauberer Rost macht noch lange keinen hygienischen Griller.

Tipp 2 feuchtes Zeitungspapier:
Altes Zeitungspapier eignet sich nicht nur hervorragend für den Hamsterkäfig, die in der Zeitung enthaltene Druckerschwärze löst auch Verkrustungen. Nachteil: Die Methode erfordert Geduld. Mindestens drei Stunden, am besten aber über Nacht, sollte der Rost darin eingewickelt sein.

Tipp 3 Kaffeesatz:
Auch Kaffeesatz werden wahre Wunderkräfte in Sachen Reinigung nachgesagt. Geben Sie etwas kalten Kaffeesatz auf einen Schwamm und reiben Sie damit den Grillrost ab. Man erspart sich dadurch das giftige Scheuerpulver. Nachteil: Schweißtreibend und eine „Patzerei“ ist diese Arbeit natürlich trotzdem.

Tipp 4 Apfelessig & Zucker:
400 ml Apfelessig mit 4 Esslöffeln Zucker mischen und damit den heißen Grillrost großzügig einsprühen. Danach können die Verschmutzungen mit Papier etc. abgewischt werden. Nachteil: Das Einheizen und Abkühlen kostet Zeit und Energie, aber immerhin kann der ganze Griller und nicht nur der Rost damit gereinigt werden.

Tipp 5 Zwiebeln:
Zuerst den Grill aufheizen, Zwiebel aufschneiden und damit den Grillrost abschrubben. Da die Zwiebel eine desinfizierende Wirkung hat, werden auch Bakterien abgetötet. Nachteil: Die Methode funktioniert zwar gut am Rost, kaum zugängliche Teile des Grillers lassen sich damit nur schwer säubern.

Tipp 6 Microtrockendampf:
Wem Opas Trickkiste zu langwierig, zu schweißtreibend oder schlicht und einfach zu wenig gründlich ist, der kann sich Gastroprofis zum Vorbild nehmen. Diese haben wenig Zeit und Muße, um mit Zwiebelschalen und Co. den Rost zu reiben, sie setzen lieber auf die Green Cleaning-Methode. Bei der Hightech-Reinigung mit Geräten wie jenen von Medeco Cleantec wird normales Leitungswasser bei 190 Grad und 9 bar Druck zu Microtrockendampf vernebelt. Dieser Trockendampf mit nur 5 Prozent Wassergehalt hat exzellente, schmutzlösende Eigenschaften. Er dringt in kleinste Mikrostrukturen ein und schafft so keim- und virenfreie Oberflächen, ohne Feuchtigkeit zu hinterlassen.

Microtrockendampf: Reinigen wie die Profis

Nicht zu verwechseln sind Microtrockendampf-Geräte wie jene von Medeco Cleantec mit herkömmlichen Dampfreinigern. Die arbeiten mit geringer Hitze und einem sehr hohen Wasseranteil von bis zu 40 Prozent. Die hohe Temperatur von über 190 Grad bewirkt eine thermische Desinfektion. Fachleute sprechen auch von einer Reduktion der Keim- und Virenbelastung um über 4 LOG-Stufen. Beim klassischen Wischen liegt die Reduktion höchstens bei LOG 3 und es dauert Stunden.

Mehr zur Green Cleaning-Methode auf:
www.medeco-cleantec.at
 
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