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Die Rhätische Bahn feiert Unesco-Welterbe-Status

Die Albula/Berninastrecken erhalten weltweit als dritte Bahn das Prädikat "Unesco-Welterbe"
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Am 07. Juli 2008 wurde in Quebec (Kanada) die schweizerisch-italienische Welterbekandidatur "Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina" vom Welterbe Komitee der Unesco angenommen.

Rhätische Bahn, Schweiz

Mit der Aufnahme der Rhätischen Bahn verfügt die Schweiz neu über neun Welterbestätten - zusammen mit der auch jetzt in die Liste aufgenommenen Schweizer Tektonikarena Sardona. Weltweit hatten bisher erst zwei Bahnen die Aufnahme als Welterbe geschafft: die Semmeringbahn in Österreich und die Darjeeling-Himalayan Railway in Indien. Die "Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina" ist damit die dritte Stätte, die als Eisenbahn das begehrte Label erhält.

Die Albulabahn wurde 1903 als Gebirgsbahn für Dampfbetrieb konstruiert, Trassierung und Kunstbauten aus lokalem Bruchstein sind ein Höhepunkt der klassischen Bahnbauperiode. Die Berninabahn ist eine innovative Adaptation der elektrischen Überlandbahn mit gekonnter Linienführung im Hochgebirge, die 1910 vollendet wurde.
Beide Bahnen, die von Thusis über St. Moritz bis nach Tirano führen, erschließen das Oberengadin dem internationalen Tourismus und sind selbst höchst attraktive touristische Erlebnisse.

Albula-Tal, Schweiz / Zum Vergrößern auf das Bild klicken Neben der 122 km langen Bahnlinie selbst, ist auch die umgebende Kulturlandschaft, die aus den Wechselwirkungen von Mensch und Natur entstanden sind, in der Welterbenliste aufgenommen. Die Kulturlandschaft Albula/Bernina zeichnet sich durch wichtige materielle Zeugen des frühen Christentums, viele historische Verkehrswege, die Entwicklung des Tourismus und der Industriegeschichte aus. Die in der Moderne errichteten Kraftwerksbauten von Nicolaus Hartmann haben europäische Bedeutung und sind direkt mit der Bernina-Bahn verbunden. Hinzu kommen wichtige Ortsbilder und wertvolle Einzelbauten. Diese Faktoren einer kulturellen Vergangenheit und Gegenwart überlagern sich mit einer alpinen bis hochalpinen Naturlandschaft von spektakulärer Schönheit.

Anlässlich der Auszeichnung plant die Rhätische Bahn zusammen mit den Partnern entlang der Welterbestrecken für das Wochenende vom 12. bis 14. September ein großes Volksfest: Die Strecke von Thusis bis Tirano soll sich in ein feierndes, rotes Band verwandeln.

Weitere Informationen:
www.MySwitzerland.com
www.rhb-unesco.ch


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