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Der Allergie vorbeugen (2) - frühzeitige Vorsorge

Allergien sind im Vormarsch - frühzeitige Vorsorge ist wichtig.
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Frühzeitige Vorsorge

Die genetische Veranlagung für eine Allergie kann man zwar nicht beeinflussen, aber eine Allergieprävention ist trotzdem möglich, indem man sich den anderen Einflussfaktoren widmet. Mit einer frühzeitigen Vorsorge können Eltern das Allergierisiko ihres Kindes deutlich senken. Denn die Basis für eine spätere Allergie wird oft in den ersten Lebensjahren gelegt:

Besonders im Säuglings- und Kleinkindalter werden Kinder leicht gegen Allergene sensibilisiert. Dann steigt die Gefahr, dass sie später eine akute allergische Reaktion entwickeln. Werdenden Eltern werden daher folgende vorbeugende Maßnahmen empfohlen – auch schon vor der Geburt können Mütter das Allergierisiko ihres Kindes beeinflussen.

So können Sie Ihr Kind vor Allergien schützen:
  • Blauer Dunst ade:
Verzichten Sie während der Schwangerschaft völlig aufs Rauchen! Damit senken Sie nicht nur das Risiko einer Missbildung, sondern schalten bereits einen wichtigen Allergiefaktor aus. Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, sind deutlich allergieanfälliger und erkranken um ein Drittel häufiger an Asthma als Kinder von Nichtraucherinnen. Halten Sie die Umgebung Ihres Kindes auch nach der Geburt rauchfrei, denn Tabakrauch reizt die empfindlichen Schleimhäute der Kinder, so dass Allergene leichter eindringen können.
  • Stillen hilft:
Zur Vorbeugung einer Allergie ist es empfehlenswert, das Baby mindestens sechs Monate lang ausschließlich zu stillen. Studien verdeutlichen, dass gestillte Kinder später deutlich weniger mit Allergien zu kämpfen haben als Fläschchen-Babies. Ein wichtiger Grund hierfür sind die in der Muttermilch enthaltenen Abwehrstoffe, die das Kind beim Stillen aufnimmt. Ist Stillen nicht möglich, können Eltern auf eine hypoallergene Säuglingsnahrung aus Kuhmilch zurückgreifen. Die Proteine in der Milch werden durch ein spezielles Verfahren so stark zerlegt, dass der Körper des Kindes sie in der Regel nicht mehr als Allergene erkennt.
  • Allergieauslöser Nahrungsmittel:
Beim Wechsel zu fester Nahrung sollten klassische Allergieauslöser wie Eier, Fisch, Nüsse und Zitrusfrüchte vor allem in den ersten zwei Lebensjahren gemieden werden und erst später auf dem Speiseplan der Kinder aufscheinen.
  • Allergieauslöser Haustier:
Betroffene Familien, in denen ein oder mehrere Familienmitglieder bereits Allergien haben, sollten auf Haustiere mit Fell oder Federn verzichten. Gerade Katzenhaare können bei kleinen Kindern sehr leicht Allergien auslösen.
  • Milbengefahr eindämmen:
Um den Kontakt mit Hausstaubmilben in der Wohnung möglichst gering zu halten, ist es empfehlenswert, milbenundurchlässige Matratzenbezüge oder Synthetikfaserbetten in Betracht zu ziehen.
  • Schimmelfrei schlafen:
Topfpflanzen können Schimmelpilze enthalten und gehören daher zumindest nicht ins Schlafzimmer, vor allem nicht ins Schlafzimmer Ihres Kindes.
Quelle: www.gesundesleben.at

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