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Zahngesundheit im Alter

Gute und schöne Zähne bis ins hohe Alter zu haben, ist vielen Menschen wichtig. Neben dem optischen Eindruck fällt auch das Lachen leichter.
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© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Zahnarztpraxis

Zahngesundheit im Alter – Teil I

Eine Umfrage des Wiener „MindTake Research“ Institut fand heraus: Für 97 Prozent der Menschen in Österreich hat die Schönheit der Zähne einen großen Stellenwert im Leben. Mindestens einmal täglich wird Zahnhygiene betrieben, wobei Frauen oftmals mehr auf den „äußeren Eindruck“ wert legen als die männlichen Vertreter. Eine Online-Befragung von Colgate bestätigt zusätzlich, dass sich 80 Prozent sicher sind, Zahnprobleme durch eine richtige Pflege vermeiden zu können.

„Wir wollen die österreichische Bevölkerung verstärkt darauf hinweisen, dass gesunde Zähne keine Frage des Schicksals, der Veranlagung oder Vererbung sind. Vielmehr wollen wir den Zusammenhang zwischen täglicher, häuslicher Zahnpflege, dem Lebensstil und der Vorsorge beim Zahnarzt aufzeigen“, sagt Harald Keck, General Manager von Colgate-Palmolive Österreich. Die Lebenserwartung steigt stetig und somit auch das Bedürfnis, die eigene Zahnpflege bis in das hohe Alter aufrechtzuerhalten. Geht es um die Partnersuche, sind auch ältere Menschen höchst sensibel, wenn ihnen das Gegenüber mit schönen Zähnen ein Lächeln schenkt. Dies symbolisiert nicht nur Gesundheit, sondern auch Selbstvertrauen.

Maßnahmen zur Mundhygiene

© Colgate/APA-Fotoservice/Pauty / Dr. Wolfgang Kopp / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„Wer sich der vier Regeln einer nachhaltigen Zahngesundheit bewusst ist und danach handelt, wird sich sein Leben lang über gesunde Zähne erfreuen können. Das sind gesunde Ernährung, Mundhygiene zu Hause und beim Zahnarzt, Fluoridierungsmaßnahmen sowie die Kontrolle beim Zahnarzt“, ergänzt Dr. Wolfgang Kopp, Prophylaxereferent der Zahnärztekammer. Kontrolluntersuchungen mit einer professionell durchgeführten Mundhygiene sind ein idealer Schritt, um Zahnstein zu entfernen und langanhaltende Zahngesundheit zu erhalten.

Zahnhygiene / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie richtigen Maßnahmen gilt es aber schon, im eigenen Heim zu setzen. Zur Grundausstattung gehört eine Zahnbürste und Zahnpasta und je nach Bedarf Zahnzwischenraumbürsten zur Plaque-Entfernung und Zahnseide. Bei der Wahl der Bürste muss aber bereits auf einige Punkte geachtet werden: Vermeiden Sie es, einen zu großen Bürstenkopf zu verwenden und die Borsten sollten nicht zu hart und außerdem abgerundet sein. Experten raten zudem, nicht zu Naturborsten zu greifen, denn diese saugen sich nur all zu gerne mit Bakterien voll.

© Colgate/APA-Fotoservice/Pauty / Harald Keck / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEin regelmäßiger Wechsel der Zahnbürste gegen eine Neue ist zusätzlich angeraten, da die Borsten im Laufe der Zeit in Mitleidenschaft gezogen werden und das Zahnfleisch eher schädigen als pflegen. Laut einer Erhebung von AC Nielsen werden in unseren Breitengraden rund 17 Millionen Zahnbürsten verkauft, der jährliche pro Kopf Verbrauch liegt also bei knapp zwei bis drei Bürsten, obwohl ein häufigerer Neukauf empfohlen wird.

„Schon aus Hygienegründen empfehlen wir den regelmäßigen Austausch der Handzahnbürste, am besten alle drei Monate“, sagt Keck. Nach der Anwendung ist die Bürste unter fließendem Wasser auszuwaschen und am Beckenrand auszuschlagen, damit diese schneller trocknen kann. Stehend aufbewahren, die Borsten bekommen dadurch besser Luft! Ob elektrisch oder per Hand, gute Ergebnisse können mit beiden Varianten erzielt werden. Als Zahncreme liegt die Verwendung von Aloe-Vera nahe, die nicht nur Zähne und Mundraum, sondern auch die Schleimhaut von Irritationen befreit.    

Weitere Informationen gibt es bei der Österreichischen Gesellschaft für Parodontologie:
http://www.oegp.at/ueber-uns/oegp-initiative/

Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.

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