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Hautkrebs - Tipps für gesunden Sonnengenuss

Damit Sie die Sonne genießen können.
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Hautkrebs - Tipps für gesunden Sonnengenuss

Sonnenstrahlen

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung überhaupt: Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 195.000 Menschen daran – Tendenz steigend. Die wichtigste Ursache für Hautkrebs ist übermäßige Sonneneinstrahlung.

Hier finden Sie einige Tipps, wie man die Sonne auf gesunde Weise genießen kann:

  • Cremen Sie sich ein, bevor Sie rausgehen: Wählen Sie ein Sonnenschutzmittel passend zu Ihrem Hauttyp mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor.
  • Sparen Sie nicht am Sonnenschutzmittel. Als Faustregel gilt: 25 Milliliter Creme pro Ganzkörperanwendung. Das entspricht ungefähr einem Schnapsglas. Auch Nase, Ohren, Fußrücken und Schultern nicht vergessen!
  • Wiederholen Sie das Eincremen: Auch wasserfeste Sonnenmilch ist nach etwa einer halben Stunde im Wasser abgewaschen. Beim Schwitzen und Abtrocknen geht der Lichtschutz ebenfalls verloren.
  • Hut, Hose, Hemd schützen die Haut vor zu viel UV-Strahlung. Aber Vorsicht: Textilien bieten keinen kompletten Schutz. Baumwolle lässt etwa sechs Prozent des Lichtes durch, im nassen Zustand sogar 20 Prozent. Vor allem Kinder sollten nie ohne Kleidung in die pralle Sonne.
  • Meiden Sie die Mittagssonne: Halten Sie sich zwischen 11 bis 15 Uhr möglichst im Schatten auf.
  • Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an den Sommer: Bleiben Sie in den ersten Tagen viel im Schatten und steigern Sie die UV-Dosis nur vorsichtig.
  • Vergessen Sie nicht: Auch bei bewölktem Himmel dringen 30 bis 50 Prozent der UV-Strahlen durch.
Mehr Informationen rund um Sonnenschutz und Hautkrebs finden Sie bei NetDoktor.de im neuen Hautkrebs-Special unter http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Hautkrebs/ .

Quelle: NetDoktor.de


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Kommentare
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  von lbmedien am 01.10.2010 11:42
Der Artikel enthält ein paar Ungenauigkeiten und einige der Ratschläge sind eher gesundheitsgefährdend.

1. Die "Hautkrebs"-Zahlen beziehen sich zu 90 Prozent auf den sog. "weissen" zu fast 100 Prozent heilbaren Hautkrebs, einschliesslich harmloser, nicht-invasiver Formen.
Der durchaus gefährliche, wenn auch immerhin noch zu 87 Prozent heilbare, "schwarze" Hautkrebs, das Melanom wird aber keineswegs "durch Sonnenstrahlen" verursacht, sondern nur durch unvorbereitete, übermäßige UV-Bestrahlung ("Mallorca-Syndrom"), während regelmäßiges, moderates Sonnen im Gegenteil eher vor dem Melanom schützt.
So erkranken denn auch Büroangestellte sehr viel häufiger an einem Melanom als z.B. Gärtner.

2. Es ist ein fataler Fehler,
- sich an der Sonne immer und unter allen Umständen einzukremen und
- die Mittagssonne zu meiden!
Beides nämlich führt zu, oder verstärkt, den Vitamin D-Mangel. Tatsächlich ist, auch durch solche immer wiederholte Unsinns-Ratschläge, etwa 60 Prozent der deutschen Bevölkerung unterversorgt mit Vitamin D.
Vitamin D aber wird zu 90 Prozent durch die UVB-Strahlen der Sonne über die Haut gebildet. In unseren Breiten ist die Sonne dazu nur im Frühjahr und Sommer und in der Zeit von 10-15 Uhr in der Lage.
Der Rat, diese Zeiten zu meiden und sich dann auch noch einzucremen (bei einem LSF von 15 wird 99 Prozent der Vitamin D-Synthese verhindert), ist der sichere Weg zum Vitamin D-Defizit.
Vitamin D aber wird zur Vorbeugung und Heilung einer Fülle von chronischen und "Volkskrankheiten" wie Osteoporose, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Hinrnleistungsstörungen (Alzheimer, Parkinson), Depressionen und etlichen Krebsarten benötigt.

In anderen Worten: "Gesund" sind die Ratschläge in diesem Artikel ganz bestimmt nicht!
Antworten
   von Kurt Oberhauser am 01.10.2010 20:23
 Natürlich ist es legitim auch wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen.

In Ihrem Fall geht die Kritik aber sicherlich ins Leere. Vor allem da Sie in den Artikel von NetDoktor unzutreffende Ableitungen hinein interpretieren.

Dank der Aufklärung der Bevölkerung durch Ärzte und Medien lässt sich heute wohl kein vernünftiger und verantwortungsvoller Deutscher mehr in der Sonne rösten bis seine Haut verbrannt ist. Den Menschen aber auch weiterhin nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen die realen Risiken übermäßiger Sonnenbestrahlung aufzuzeigen und entsprechendes Verhalten zu empfehlen ist ein Gebot, dem wir alle verpflichtet sind.

Umgekehrt wird kein aufgeklärter Mensch und schon gar kein Wissenschafter die Sonne bzw. ihre Wirkung auf den Menschen pauschal und undifferenziert misskreditieren. Daher sind auch solche Aussagen in dem von Ihnen kritisierten Artikel nicht enthalten.
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