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Fieberblasen: Ursachen und Umgang

Der Erreger bleibt ein Leben lang im Körper, kann aber durch richtiges Verhalten gut in Schach gehalten werden.
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Fieberblasen: Ursachen und Umgang


Einmal mit dem „Lippenangriff“ infiziert, trägt man den Erreger das ganze Leben lang im Körper. Ein gesundes Immunsystem hält diesen in Schach, in einer Art Schlummermodus. Kommt es zur intensiven Sonnenbestrahlung, Verletzungen oder starken Reizungen der Haut, erfolgt eine Mobilmachung. Etwaige Verbrennungen, Stress, Fieber oder Regelbeschwerden fallen ebenfalls unter die Ursachen. Sobald Spannungen und Juckreiz fühlbar sind, ist die Fieberblase auch schon auf den Lippen zu finden. Erst mit der vollendeten Verkrustung der nässenden Quälgeister ist eine Übertragung an andere Personen unterbunden.

Sorgfalt ist gefragt


Bei einer akuten Fieberblase ist die gelbe Flüssigkeit hoch infektiös und kann sich auch auf andere Körperstellen übertragen. Im Nagelbett der Finger, am Auge oder im Genitalbereich, prinzipiell kann man an zahlreichen Körperstellen Herpes bekommen. Die Apothekerkammer Österreich rät zu ausreichend Hygiene im Umgang. Mit den Fingern keinesfalls in die offene Wunde greifen, sondern mit einem Taschentuch abtupfen. Bereits bei den ersten Anzeichen eine passende Salbe griffbereit zu haben, vermindert ebenfalls den Ärger. Aufgrund des Fluorids in vielen Zahncremen sind diese kein gutes Mittel zur Behandlung, wie vielfach angenommen wird. Teebaumöl oder Honig ist hier wegen der antibakteriellen Wirkung die bessere Wahl.

Je früher virenhemmende Cremen eingesetzt werden, desto besser ist das Resultat. Aber auch hier kommt es auf die Regelmäßigkeit an. Von fünf Mal täglich bis zehn Mal täglich reicht die Bandbreite. Pflanzliche Präparate sind ebenfalls ein gutes Mittel. Sie schützen mit ihren Inhaltsstoffen nicht infizierte Zellen. Das Platzen wird verhindert und der Virus in seiner Ausbreitung eingeschränkt. Zitronenmelisse findet hier vielfache Anwendung. Ist die Blase aufgeplatzt, hilft eine Heilsalbe oder Tabletten mit Zink. Diese fördern die Wund- und damit Ausheilung des unliebsamen Hautangriffs.

Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.

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