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Die Altausseer Seewiese ist wieder da

Die Jausenstation "Seewiese" hat wieder geöffnet.
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© Angelika Mandler-Saul / Salzkammergut - Jausenstation Seewiese / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Die Altausseer Seewiese ist wieder da

Einst war sie legendär: Die Jausenstation Seewiese am Nordostufer der pittoresken Altausseer Sees im steirischen Salzkammergut. Bis in die 1960er Jahre war sie ein beliebter Treffpunkt für die österreichische Prominenz aus Kultur und Politik und auch die Ausseer selbst waren mit ihrer „Seewiese“ immer eng verbandelt.

© Angelika Mandler-Saul / Salzkammergut - Seewiese Altaussee / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach dem Ableben der Besitzerinnen aber dümpelte das Anwesen ungenutzt vor sich hin und verfiel zusehends – ein Schandfleck am wunderschönen Rundwanderweg um den See. Bis sie von Red Bull Chef Mateschitz aufgekauft wurde und die Spekulationen über dessen Baupläne an dem geschichtsträchtigen Ort ihren Anfang nahmen. Letztere haben aber nun ein Ende, denn nach kurzer Bauzeit (und langen Genehmigungsverfahren) erstrahlt die Seewiese in neuem Glanze und alle, wirklich alle scheinen zufrieden zu sein.

© Angelika Mandler-Saul / Salzkammergut - Seewiese-Team / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAm 19. Mai 2018 wurde die neue Seewiese offiziell wieder eröffnet und sie ist fast schöner als ihre Vorgängerin geworden: Im Altausseer Stil – mit einem gemütlichen Stuben-Intérieur, einem großzügigen Garten und einem angrenzenden großen Kiosk als Jausenstation – ist sie ein gepflegtes Ausflugsgasthaus an einem der schönsten Kraftorte Österreichs. Allerdings zusätzlich bereichert um einen eigenen Bootsanlegesteg, einen Bauerngarten für den engagierten Koch Stephan Wieland und seine Brigade sowie das neue Schmuckstück, einen Tanzboden mit phänomenalen Blick auf den See, den Sandling und den Dachsteingletscher.

Kraftort am Altausseer See: Mit Dachstein-Blick und regionaler Speisekarte

© Angelika Mandler-Saul / Salzkammergut - Altaussee und die Trisselwand / Zum Vergrößern auf das Bild klickenHier am Fuße der mächtigen Trisselwand  versteht man sich als Rückzugsort für Wanderer und Ausflügler – das spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider: Eine kleine Karte mit drei warmen Gerichten, einem Tagesgericht, ordentlichen Jausenportionen und viel fangfrischem Fisch von der Fischerei Ausseerland, die die österreichischen Bundesforste an Mateschitz verpachtet haben.

© Angelika Mandler-Saul / Salzkammergut - Kaiserschmarrn / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNatürlich steht auch ein ordentliches Steirerkasbrot und Most oder der traditionelle Kaiserschmarrn auf der Karte – wir sind schließlich im Ausseerland. Red Bull hin oder her.
Und die Kräuter und die Blumendeko für die Jaus'n, die kommen aus dem eigenen Bauerngartl. Das hätte man in den 1950er Jahren auch nicht besser hinbekommen.

© Angelika Mandler-Saul / Salzkammergut - Kraftort am See / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNur ein paar hundert Meter weiter steht der Jagdhof Seewiese, bekannt für seine meterlangen Strudeln, wegen denen die Wanderer schon mal einen Umweg beim Abstieg in Kauf nehmen. Aber es ist Platz genug für zwei Ausflugsgasthäuser, ist man sich unisono einig – das war früher schließlich auch schon so.  Während der Saison wohnt und arbeitet das Team hier vorort in den beiden neuen Gebäuden, Gästezimmer gibt es nicht. Alles soll so sein wie früher, die Seewiese gehört den hungrigen Ausflüglern, den Wanderern und den Einheimischen sowieso.

Nachbar Grundlsee: Auch hier tut sich was

© Angelika Mandler-Saul / Dachsteingletscher, Österreich / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUnd auch am nahen Grundlsee hat sich der Red Bull Gründer umgetan: Mittlerweilen befinden sich auch die Schifffahrt Grundlsee/Toplitzsee und das traumhaft gelegene Seehotel Grundlsee (so wie die nahe Villa Anna) in seinem Eigentum. Den Grundlseer Schiffen MS Traun und MS Rudolf hat das sicher nicht geschadet: Sie kamen erst 2017 rundumerneuert aus der Schweiz retour und präsentieren sich nun funkelnagelneu glänzend und motorisch am letzten Stand als Ausflugsboote am „Steirischen Meer“.

Tipps  rund um die Seewiese
  • Nur 30 Minuten benötigt man für den kleinen Spaziergang zur Seewiese vom Ort Altaussee aus. Retour bietet sich eine authente Plättn-Fahrt an. Einen neuen Steg gibt es ja.
  • Geplant: Einmal pro Woche LIVE Musik
  • Öffnungszeiten in der Vorsaison: Do-So von 10 – 18 Uhr; Juli/August 10 – 20 Uhr.
  • Durchgehende Küche – besonders wichtig beim Wandern
  • Die Solarboote der Altaussee Schifffahrt legen beim Steg beim Jagdhof an.
  • Wer nach der Jause in der Seewiese um den See weiterwandert, gelangt zu wunderbaren Badeplätzen am See.
  • Auch die Wiener Kaffeehausliteraten und ihr Enthusiasten urlaubten einst im Ausseerland, davon kann man sich im kleinen Literaturmuseum überzeugen. Noch besser: Literatur-Events im Sommer nicht verpassen.
  • Und wer frischen Fisch einkaufen will, tut dies am Besten in den Fischerläden in Kainisch, Bad Aussee, Grundlsee oder Hallstatt.
Ein Reise- & Kulinariktipp von Angelika Mandler-Saul, www.wiederunterwegs.com

 
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