Wie Frauen mit dem Thema Cellulite umgehen, hängt manchmal von ihrer Tagesform ab – und sehr oft von der Beleuchtung in der Umkleidekabine beim Bikini-Probieren. Etwa 80 Prozent aller Frauen jenseits der 30 haben sie: kleine, knubbelige Dellen an Oberschenkeln, Po, Bauch und manchmal auch den Oberarmen. Tröstlich: Cellulite ist keine Krankheit. Sie sieht nur nicht besonders schön aus. Die Dermatologin Dr. Tatjana Pavicic von der Ludwig-Maximilians-Universität in München nennt sie deshalb „das Hautproblem der Gesunden“.
Biologisch gesehen hat der Schönheitsmakel sogar seinen Sinn. Weil Haut und Gewebe für mögliche Schwangerschaften gerüstet sein müssen, ist das Bindegewebe bei Frauen viel lockerer als bei Männern. Aufgrund der Unterhautstruktur können sich zudem Fettzellen leichter zwischen Kollagenfasern durchzwängen und sichtlich an der Oberfläche breitmachen.
Mit Geduld und Ganzkörpertraining „Am effektivsten wirkt Sport gegen Cellulite“, erklärt die Hamburger Fitnesstrainerin Tanja Quade, die die Übungen auf den folgenden Seiten zusammengestellt hat. Aber auch sonst kann frau einiges tun. Gesunde Ernährung gehört dazu und die richtige Pflege in Kombination mit Massage. Dabei gilt: lieber regelmäßig sporteln, pflegen und massieren als hektisch vor dem Urlaub einen Schönheits-Marathon einlegen. Denn bis sich die Dellen wenigstens ein bisschen dünne machen, dauert es in der Regel mindestens zwei Monate.
Straffes Pflegeprogramm
Manche Zusätze wie Wacholderbeeren können entwässernd wirken. Koffein soll den Fettabbau ankurbeln und Birke sich günstig auf den Stoffwechsel auswirken. Zwar „fehlen noch wissenschaftliche Nachweise für die meisten Wirkstoffe“, sagt Dermatologin Pavicic. Eines steht aber fest: Gepflegte Haut sieht einfach besser aus!
Quelle: Apotheken Umschau / GesundheitPro 2009


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