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Vorsorgeuntersuchung ab 50: Was ist wichtig?

Gesund altern – wer wünscht sich das nicht? Lesen Sie hier, wie eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ab 50 dazu beitragen kann.
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Vorsorgeuntersuchung: Was es ab 50 zu beachten gibt

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für schwere Erkrankungen. Auch wenn der Alterungsprozess unumkehrbar ist, lassen sich heutzutage viele damit einhergehende Krankheiten früher erkennen und effektiv behandeln. Natürlich sind nicht alle Gesundheitsprobleme heilbar. Aber wer die Vorsorgeuntersuchung ab 50 regelmäßig wahrnimmt, hat die Chance auf ein längeres, vor allem aber auch beschwerdefreieres Leben. Die wichtigsten Tests der Vorsorgeuntersuchung ab 50 betreffen vor allem Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs.

Früherkennung von Herz- und Kreislauferkrankungen

Zu den wichtigsten Bausteinen der Vorsorgeuntersuchung ab 50 gehört die Herzuntersuchung. Herzkrankheiten sind nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Oft werden sie zu spät erkannt, weil ihre Auslöser, wie zum Beispiel Ablagerungen in den Gefäßen oder Bluthochdruck, über lange Zeit keine nennenswerten Beschwerden verursachen.

55PLUS: Blutdruckmessgerät / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSchon einfache Untersuchungen wie eine Blutdruckmessung oder ein Bluttest können helfen, Risiken für die Herzgesundheit zu identifizieren. Krankenkassen übernehmen die Kosten meist sogar schon ab 35. Denn viele Herzprobleme stehen in engem Zusammenhang mit ungesunden Lebensgewohnheiten, wie eine fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel. Eine Vorsorgeuntersuchung ab 50 (oder schon früher) trägt dazu bei, solche Risikofaktoren aufzudecken und Maßnahmen in die Wege zu leiten, um Herz und Kreislauf entsprechend zu stärken.

Vorsorgeuntersuchung hilft, Folgen einer Diabetes abzumildern

Diabetes ist auf dem Vormarsch. Früher wurde Diabetes Typ 2 auch als Altersdiabetes bezeichnet, heutzutage trifft die Stoffwechselerkrankung jedoch auch immer mehr jüngere Menschen. Bei Diabetes kann der Körper den Blutzucker nicht mehr richtig regulieren. Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker führt zu Schäden an Gefäßen und Nerven. Die Folge sind Durchblutungsstörungen sowie Probleme mit Nieren und Augen.

Die Krankheit verläuft schleichend und bleibt oft über Jahre unentdeckt, wenn nicht ein gezielter Test im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird. Da das Risiko für Diabetes ab 50, bei Männern sogar ab 45, sehr stark ansteigt, empfiehlt sich spätestens ab diesem Alter ein jährlicher Blutzuckertest. Dieser wird morgens im nüchternen Zustand durchgeführt. Der Arzt nimmt dafür Blut ab, um in einer Laboranalyse den Zuckerwert zu ermitteln.

Bei einer frühzeitigen Diagnose kann der Verlauf der Krankheit durch eine Umstellung der Ernährung deutlich verlangsamt werden. Ein regelmäßiger Gesundheitscheck ab 50 trägt also dazu bei, die Lebensqualität langfristig zu erhalten.

Krebs: Vorsorgeuntersuchung nicht erst ab 50

Krebs tritt in vielen verschiedenen Formen auf. Nur einige Krebsarten können mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit frühzeitig erkannt werden. Manche Vorsorgeuntersuchungen sind unter Medizinern umstritten, weil sie entweder den Körper belasten und damit ein eigenes Gesundheitsrisiko darstellen oder weil die Rate der Fehldiagnosen hoch ist. Die Krankenkassen übernehmen deshalb in der Regel nur solche Früherkennungsangebote, die als relativ sicher und zuverlässig gelten.

Gesetzlich verankerte Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung (Stand 2018):
  • Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung für Frauen ab 20
  • Abtasten der Brüste für Frauen ab 30
  • Gesundheitscheck ab 35
  • Abtasten der Prostata für Männer ab 45
  • Vorsorgeuntersuchung Darmkrebs ab 50
  • Mammographie-Screening für Frauen ab 50
Auch dieser Maßnahmenkatalog ist nicht unumstritten. Deshalb empfiehlt das Deutsche Krebsforschungszentrum jedem, sich vorher über die Möglichkeiten und Grenzen einer Vorsorgeuntersuchung zu informieren. In der Krebsforschung gibt es außerdem regelmäßig neue Erkenntnisse, sodass sich das Früherkennungsangebot von Zeit zu Zeit ändert.

Je nach Gesundheitszustand des Patienten wird der Arzt selbstverständlich auch weitere Gesundheitschecks ab 50 vorschlagen.

Ein Gesundheitsbeitrag des 55PLUS-magazin.net.

 
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