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Eine Runde um den Block

Experten empfehlen 30 Minuten moderate Bewegung am Tag.
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Wer gern wandert und sich fit halten will, muss nicht bis zum nächsten Urlaub in den Alpen warten. Schon eine halbe Stunde zügiges Gehen pro Tag fördert die Gesundheit.

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Man braucht nicht täglich einen Ausflug einplanen, um auf das von Experten empfohlene Mindestpensum an Bewegung zu kommen. Ein flotter Spaziergang in der Stadt habe ähnliche Vorteile für die Gesundheit wie eine Wanderung, sagt Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Wichtig sei die Bewegung als solche: Männer sollten in 30 Minuten drei Kilometer zurücklegen, Frauen die gleiche Strecke in 35 Minuten. Stadtluft, die möglicherweise mit Abgasen belastet ist, braucht niemanden abzuhalten, so der Wissenschaftler.

Sie ist ihm zufolge dabei relativ unbedenklich. Einerseits sei die Lunge ein guter Filter. Andererseits seien die Nachteile einer Bewegungsfaulheit gegenüber dem zügigen und regelmäßigen Gang "um den Block" deutlich größer.

Gemäß einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO können schon 30 Minuten moderate körperliche Betätigung pro Tag ausreichen, um die Gesundheit zu schützen und Krankheiten zu verhindern.

Wie eine österreichische Studien belegen, fehlt es den Menschen in Österreich nicht mehr am Wissen um einen gesunden Lebensstil: 70 Prozent der Befragten fühlen sich über Gesundheitsthemen gut informiert. Ihr tatsächliches Verhalten steht dazu allerdings im krassen Gegensatz.

Der „Fonds Gesundes Österreich“ (FGÖ) unterstützt deshalb Ansätze, die eine Integration von Bewegung in den Lebensalltag fördern. Das Motto: „Jeder Schritt zählt!“

An arbeitsfreien Tagen ist es natürlich sinnvoll, längere Distanzen zu gehen. "Beim Wandern ist die Belastungssituation deutlich anders als im Alltag", betont Froböse. Es stärke das Herz-Kreislauf-System, weil die Durchblutung angeregt wird. Das Atemvolumen nehme zu, und so gelange mehr Sauerstoff in den Körper.

Wandern ist darüber hinaus gut für die Figur, weil sich bei längeren Strecken der Stoffwechsel verändert. Wer nicht gerade pausenlos isst, baue seinen Kohlenhydrate-Vorrat nach etwa einer bis eineinhalb Stunden zügigen Gehens ab, erläutert der Sportwissenschaftler. Von diesem Zeitpunkt an würden dann die Fettreserven im Körper angegriffen.

Außerdem könne die Bewegung das Denkvermögen steigern. Bei einer Geschwindigkeit von vier Kilometern pro Stunde werde das Gehirn 30 bis 40 Prozent stärker durchblutet als im Ruhezustand - "und das lohnt sich", sagt Froböse. Denn dadurch werde die Neubildung von Nervenzellen angeregt. Nicht zu unterschätzen ist laut Froböse schließlich auch die "emotionale Komponente": Die monotone Bewegung habe etwas Meditatives.

Quelle: www.gesundesleben.at


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