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Vermehrte Tagesmüdigkeit

Was kann bei vermehrter Tagesmüdigkeit dahinterstecken?
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Foto von Shane auf Unsplash 

Vermehrte Tagesmüdigkeit: Was kann dahinterstecken?

Fast jeder hat es bereits einmal erlebt, dass er Phasen hat, wo er sich einfach nicht mehr leistungsfähig und munter fühlt. Manchmal kann die Ursache dafür klar ausgemacht werden, beispielsweise, wenn einfach zu wenig Nachtschlaf vorhanden war. Denn Erwachsene brauchen täglich rund 7 bis 8 Stunden Schlaf, um sich voll regenerieren zu können. Kommt dieser zu kurz, dann sind auch die Folgen dieses Schlafdefizits schnell spürbar. Manche Menschen versuchen dann, der Müdigkeit und Unkonzentriertheit mit Kaffee und Aufputschmitteln entgegenzuwirken. Doch gerade dann, wenn die Tagesmüdigkeit über einen längeren Zeitraum gegeben ist, obwohl ausreichend Schlaf vorhanden ist, sollte den Ursachen auf den Grund gegangen werden.

Unterscheidung zwischen kurzen und langen Müdigkeitsphasen

Zu unterscheiden ist in jedem Fall zwischen kurzen Phasen an Tagesmüdigkeit, denen die Ursachen klar zugeordnet werden können und langanhaltenden Müdigkeitsphasen. Hält die Müdigkeit nur wenige Tage an, können oft zu kurze Ruhezeiten, Stress oder auch ein grippaler Infekt zugeordnet werden. Hält die Müdigkeit während des Tages aber über Wochen oder sogar Monate an, so sollte dem in jedem Fall auf den Grund gegangen werden. Denn im schlimmsten Fall steckt eine ernst zu nehmende Erkrankung dahinter.

Manchmal sind Schlafstörungen psychisch bedingt. Stress in der Arbeit oder auch im Privatleben können zu einem Gedankenkarussell führen, das sich abends nicht leicht abschalten lässt und damit den Einschlafprozess verzögert. Doch auch Angststörungen und Depressionen können das Schlafverhalten drastisch negativ beeinflussen. Dazu können aber auch körperliche Beschwerden und Erkrankungen kommen, die für eine schlechte Schlafqualität sorgen und den Betroffenen aber nicht immer bewusst sind.

Körperliche Faktoren für schlechten Schlaf

Zu den Ursachen von Tagesmüdigkeit können auch körperliche Vorbedingungen oder Erkrankungen zählen. Ein Alarmsignal dafür kann Schnarchen sein. Das nächtliche Schnarchen wird meist von den Betroffenen selbst nicht bemerkt, allerdings von den Partnerinnen oder Partnern, die sich davon gestört fühlen und sich nur allzu häufig fragen, was tun gegen Schnarchen? Die Lösungsansätze dazu sind vielfältig. Von bestimmten Liegepositionen über Einschlaftechniken und allerlei Hausmittelchen sollen viele verschiedene Maßnahmen das Schnarchen verhindern. Manche davon mögen sogar funktionieren, bergen jedoch die Gefahr, dass die eigentliche Ursache des Schnarchens damit ignoriert wird. Die Folgen können fatal sein. Denn nicht selten handelt es sich eigentlich um einen Fall von Schlafapnoe. Dabei setzt die Atmung während des Schlafs für wenige Sekunden bis zu einer Minute aus. In der Folge wird der Organismus nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was zu vielen Folgewirkungen führen kann.

Die Konsequenzen von Schlafapnoe

Schlafapnoe ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die nicht nur als lästiges Schnarchen abgetan werden sollte. Oft liegt die Ursache in einer Verengung des Rachenraums und der Atemwege, womit nicht genug Luft in die Atemwege gelangen kann. Auch eine verminderte Leistungsfähigkeit der Atemorgane kann ursächlich sein. In jedem Fall sollte bei Verdacht auf Schlafapnoe ein Arzt aufgesucht werden. Denn die Folgen von nicht behandelter Schlafapnoe können neben der Tagesmüdigkeit und einer Schwächung des Immunsystems auch Herzinsuffizienz, ein verstärktes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Diabetes sein. Die Lebenserwartung mit unbehandelter Schlafapnoe kann um bis zu 10 Jahre sinken.

Den Ursachen für Müdigkeit auf den Grund gehen

Ist die Ursache für den schlechten Schlaf nicht klar einzugrenzen, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Häufig erfolgt von dort aus eine Weiterleitung an ein Schlaflabor. Dort lässt sich das Schlafverhalten zweifelsfrei feststellen. Damit kann Klarheit geschaffen werden und es wird herausgefunden, welche Art von Erkrankung vorliegt. Nur so lässt sich auch die passende Therapieform finden, um die Erkrankung richtig zu behandeln und wieder für mehr Lebensqualität zu sorgen. Schon nach kurzer Anwendung einer Therapie berichten viele Betroffene von einer deutlichen Erleichterung. Daher ist es wichtig, die Symptome nicht zu ignorieren. Denn anstatt in einem Teufelskreis aus Müdigkeit und Aufputschmitteln zu landen, gibt es mittlerweile bereits viele gute Wege, damit umzugehen.
 
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