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Skilanglauf

Gemächlich oder sportlich durch die Winterlandschaft.
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Der Winter ist da, und Langläufer können es kaum erwarten, wieder ihre Spur im weißen Schnee zu ziehen.

Nordicsports

Das macht Spaß und fördert nebenbei auch die Gesundheit. "Langlaufen spricht alle Muskelgruppen an, ohne den Körper zu stark zu belasten", sagt Wolfgang Pohl, staatlich geprüfter Skilanglauflehrer und Präsident des Deutschen Skilehrerverbands. "Zudem beansprucht dieser Wintersport das Herz-Kreislauf-System in idealer Weise."

Wer regelmäßig langläuft, gewinnt also Kraft und Ausdauer – unabhängig vom Alter. "Fast jeder kann diesen Sport erlernen", betont Michael Steinkohl, Sportwissenschaftler und Buchautor aus Rosenheim. Viele ältere Skischüler sind zwar gesundheitlich beeinträchtigt oder ziemlich untrainiert. "Aber man kann auch mit einer sehr mäßigen Kondition ein bis zwei Stunden langlaufen", meint Steinkohl. Allerdings sollten sich Interessenten, die damit beginnen möchten und lange sportlich nicht aktiv waren, zunächst vom Arzt untersuchen lassen.

Wer bei null anfängt, geht die ersten Schritte auf den Brettern am besten unter Anleitung. „In einem Langlaufkurs bekommt jeder die entscheidenden Tipps, wie er sich ohne über mäßige Anstrengung fortbewegen kann“, erklärt Pohl. Man lernt dabei auch, im Fall des Falles sicher zu stürzen und wieder aufzustehen. „Es ist gar nicht so einfach, mit Skiern an den Füßen wieder hochzukommen“, fährt der Skilanglauflehrer fort.

In einem Kurs bekommen Einsteiger zudem Tipps für die richtige Ausrüstung. Im Vordergrund steht aber die Freude an der Bewegung. Wer den Sport auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich zunächst Skier, Stöcke und Schuhe ausleihen und das Langlaufen im flachen Gelände ausprobieren. Meist hängt am Einstieg in die Loipe ein Übersichtsplan mit Informationen über das Höhenprofil und die Länge der Routen. Häufig sind diese je nach Schwierigkeitsgrad mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet.

Nicht nur für Neulinge gilt: Wer sich vorher zehn Minuten lang aufwärmt, schützt die Muskeln vor Verletzungen – besonders, wenn es sehr kalt ist. Für Unerfahrene hat Skilanglauflehrer Wolfgang Pohl folgenden Tipp: "Man sollte sich anfangs eher unter- als überfordert fühlen." Die meisten Menschen neigen dazu, ihre Kräfte zu überschätzen. Wer aber zu schnell losläuft, ist bereits nach 20 Minuten erschöpft, denn übersäuerte Muskeln bringen keine Leistung mehr.

Quelle: GesundheitPro, DE


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