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Rechtsschutzversicherungen

Kaum Schutz für Anleger - nur wenige sind "gut".
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Durchwachsenes Ergebnis im Test von Rechtsschutzversicherungen: Kein einziger Anbieter hat „sehr gute“ Bedingungen. Nur sieben von insgesamt 46 untersuchten Versicherungsangeboten bekamen ein „Gut“, der Rest ist Mittelmaß. Das schreibt die Stiftung Warentest in ihrer August-Ausgabe 2009 von Finanztest.

Selbst von den Großen der Rechtsschutzbranche haben nur Roland und DAS Tarife im Angebot, die mit „gut“ bewertet wurden. Alle anderen großen Anbieter wie Advocard, Allianz oder Arag bieten nur „befriedigende“ Bedingungen.

Im Vergleich zum letzten Test von Rechtsschutzversicherungen im Jahr 2006 haben die Anbieter ihre Preise deutlich um rund ein Viertel erhöht, der Umfang der Leistungen hat sich jedoch kaum verändert.

Einen Rundumschutz gibt es ohnehin nicht. Die meisten Versicherer bieten keinen Schutz im Streit um Geldanlagen, auch Kosten von Scheidungs- und Unterhaltsprozessen übernimmt fast niemand. In den Bereichen Verkehr und Mietrecht gelten oft Einschränkungen, lediglich im Arbeitsrecht gibt es kaum Lücken.

Finanztest empfiehlt, vor Abschluss einer Versicherung den tatsächlichen Bedarf zu prüfen. Einzelpolicen sind meist billiger als Komplettpakete. Auch durch einen Selbstbehalt von 150 Euro im Schadensfall sparen Kunden oft fast 100 Euro pro Jahr.

Quelle: www.test.de

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