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Marillen/Aprikosen - die Früchte des Sommers
Die Marille, auch Aprikose genannt, stammt ursprünglich aus Nordost-China, nahe der russischen Grenze. Die bereits 3000 bis 2000 v. Chr. in China bekannte Frucht gelangte über Mittel- und Vorderasien, Armeinien und Syrien in die Mittelmeerländer Türkei, Italien, Spanien und Frankreich.

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In der Türkei liegt heute noch das größte Anbaugebiet der Marille. Auch Italien und Spanien gehören zu den großen Exporteuren der köstlichen Frucht.
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Neben dem Schweizerischen Kanton Wallis und der Südtiroler Region Vinschgau ist die Wachau eine der größeren Anbaugebiete. Im Donauraum ist der Marillenanbau bereits Mitte des 1. Jh. dokumentiert. Seit dieser Zeit wird das Obst in der Wachau kultiviert. Vor über fünf Jahren hat die Europäische Union der Wachauer Marille eine "Geschützte Ursprungsbezeichnung" ausgestellt.
Die Ernte dieser süß-säuerlichen Frucht wird jedes Jahr mit dem Fest "Alles Marille" in Krems eingeleitet, bei dem die Früchte und ihre Erzeugnisse vorgestellt werden. Heuer findet der Event zwar am 19. bis 22. Juli 2007 statt, aufgrund der milden Witterung hat die Marillenernte jedoch bereits Anfang Juni begonnen.
Die saftige Frucht sollte am besten gleich nach dem Einkauf gegessen bzw. verwendet werden oder ein paar Tage kühl stellen.
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Als angenehmen Nebeneffekt hat die Marille neben ihrem unvergleichlichen Geschmack auch eine Vielzahl an Inhaltsstoffen mit hohem gesundheitlichen Wert. Die Frucht hat von allen Obstarten am meisten Provitamin A (Betakarotin), das für kräftige Haare, starke Nägel und gesunde Haut sorgt. Außerdem enthält es die Vitamine B1, B2, C und einige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, die wiederum gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche helfen.
Und natürlich eignet sich die Marille besonders für die Verwendung in der Küche:
- Marillen/Aprikosenkuchen
- Marillen/Aprikosen-Eisenbecher
- Melonen-Marillen/Aprikosen-Salat
- Mohntorte mit Marillen/Aprikosen
- Garnelenspieß süß-pikant
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