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Heute ist Donnerstag, der 09.02.2012
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Marillen/Aprikosen - die Früchte des Sommers

Eine besonders schmackhafte Frucht, die auch noch gesund ist.

Die Marille, auch Aprikose genannt, stammt ursprünglich aus Nordost-China, nahe der russischen Grenze. Die bereits 3000 bis 2000 v. Chr. in China bekannte Frucht gelangte erst 70 v. Chr. durch die Römer über Mittel- und Vorderasien, Armenien und Syrien in die Mittelmeerländer Türkei, Italien, Spanien und Frankreich.

55PLUS Marillenbaum

55PLUS Marillen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIn der Türkei liegt heute noch das größte Anbaugebiet der Marille. Auch Italien und Spanien gehören zu den großen Exporteuren der köstlichen Frucht.

Gütesiegel für Wachauer Marillen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNeben dem Schweizerischen Kanton Wallis und der Südtiroler Region Vinschgau ist die Wachau eine der größeren Anbaugebiete. Im Donauraum ist der Marillenanbau bereits Mitte des 1. Jahrhundert. dokumentiert. Seit dieser Zeit wird das Obst in der Wachau kultiviert. Vor über fünf Jahren hat die Europäische Union der Wachauer Marille eine "Geschützte Ursprungsbezeichnung" ausgestellt.

Die Ernte dieser süß-säuerlichen Frucht wird jedes Jahr mit dem Fest "Alles Marille" in Krems eingeleitet, bei dem die Früchte und ihre Erzeugnisse vorgestellt werden. Dieses Jahr findet der Event am 22. bis 24. Juli 2011 statt.  Die saftige Frucht sollte am besten gleich nach dem Einkauf gegessen bzw. verwendet werden oder ein paar Tage kühl stellen.

55PLUS Marillen im Korb / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAls angenehmen Nebeneffekt hat die Marille neben ihrem unvergleichlichen Geschmack auch eine Vielzahl an Inhaltsstoffen mit hohem gesundheitlichen Wert. Die Frucht hat von allen Obstarten am meisten Provitamin A (Betakarotin), das für kräftige Haare, starke Nägel und gesunde Haut sorgt. Außerdem enthält es die Vitamine B1, B2, C und einige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, die wiederum gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche helfen.

Und natürlich eignet sich die Marille besonders für die Verwendung in der Küche:


Ein Ernährungstipp von Edith Spitzer.

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