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Nordsee - das Festland der Nordfriesen

Von Dagebüll bis Friedrichskoog.
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© 55PLUS Medien GmbH / Festland Nordfriesland, Deutschland - Salzweiden

Nach der Überfahrt von Wyk auf der Insel Föhr nach Dagebüll begannen wir mit der "Eroberung" des nordfriesischen Festlandes. Gleich vorweg: das Klischee wird erfüllt - weite Flächen ohne Erhebungen mit Deichen, auf denen Schaf- und Rinderherden ihr Futter finden. Durch die Landgewinnung wurde Nordfriesland eine herrliche Landschaft, die es zu entdecken gilt.

Die Einflüsse der dänischen und holländischen Eroberer in der Architektur sind nicht zu übersehen. So finden sich in den Städten neben den Namen auch verschiedene Baustile, die an die Wikinger erinnern.

Video: Nordsee Festland - Nordfriesland und Dithmarschen



Tönning
www.toenning.de

© 55PLUS Medien GmbH / Tönning, Deutschland - Hafen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMittelpunkt des Geschehens in Tönning ist der Hafen, der im Laufe der Geschichte von großer Bedeutung für Eiderstedt war. Bereits 1613 wurde der Zugang zum Hafen erbaut, die 400 Jahr-Feier wird im August 2013 mit einem Spektakel gefeiert werden.

© 55PLUS Medien GmbH / Tönning, Deutschland - Historisches Gebäude / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEntlang des Hafens ankern Fischkutter, die den frischen Fang an die Restaurants am Hafen verkaufen. Lassen Sie sich verzaubern und genießen Sie den Blick auf den 400jährigen Hafen mit einer Fischmahlzeit auf dem Teller. Historische Gebäude ringsum und das Erlebnis-Aquarium Multimar, wo alle an der schleswig-holsteinschen Westküste lebenden Tiere zu beobachten sind, finden sich an der Hafenanlage.

© 55PLUS Medien GmbH / Tönning, Deutschland - Hauptplatz / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDurch den romantischen Schlosspark, der so genannt wird, obwohl es seit der Mitte des 18. Jahrhunderts gar kein Schloss mehr gibt, gelangen wir zum historischen Hauptplatz mit den holländisch geprägten Fachwerkhäusern und dem weiteren Wahrzeichen der Stadt: dem Dom, eine Kirche, deren Decke aus Holz erbaut ist, wo herrliche Deckenfresken zu sehen sind.

Westerhever Leuchtturm
www.westerhever-nordsee.de

© 55PLUS Medien GmbH / Westerhever Leuchtturm, Deutschland / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Wahrzeichen Eiderstedts ist der im Jahre 1908 erbaute Westerhever Leuchtturm. Das Signal des Turmes ist 50 Meter weit sichtbar und warnt die Schiffe vor Untiefen vor der Küste. Rund eine Stunde dauert die Wanderung durch das Naturschutzgebiet, wo Schafe und Wildvögel in trauter Gemeinsamkeit ihr Leben teilen. Doch kann es einem passieren, dass der Wind auf dem vorgelagerten Landstück so stark bläst, dass ein Vorwärtskommen nicht möglich ist.

St. Peter-Ording
www.st.peter-ording-nordsee.com

© 55PLUS Medien GmbH / St. Peter-Ording, Deutschland- Strand / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVon St. Peter-Ording hat man viel gehört, doch nichts hat mich auf die unendliche Weite des Sandstrands vorbereitet. Kilometerlang und bis zu zwei Kilometer breit zieht sich der weiße Sandstrand entlang der aufgewühlten See. Unterbrochen von Restaurants, die auf Pfählen gebaut sind. Für den Bau werden die rund 100 Holzpfähle rund sieben Meter in die Erde gerammt.

© 55PLUS Medien GmbH / St. Peter-Ording, Deutschland - Pfahlbauten / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSehr zu empfehlen ist ein Besuch der "Strandbar 54", wo man nicht nur das Essen, sondern auch einen tollen Blick auf den Strand genießen kann. Stundenlang könnte ich die Surfer, Paddler, Parasailer oder Spaziergänger beobachten, einige Wagemutige stürzen sich in die tosenden nur 13 °C kalten Wellen.

© 55PLUS Medien GmbH / St. Peter-Ording, Deutschland - Böhl / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer Ort selbst hat den Charme eines Badeortes mit vielen Geschäfte und Restaurants bzw. Imbissstuben. Der Stadtteil Böhl zeichnet sich durch interessante Häuser, enge Gassen und Läden aus, in denen Handwerkskunst angeboten werden.

© 55PLUS Medien GmbH / Büsum, Deutschland - Leuchtturm / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNachdem wir die Halbinsel Eiderstedt erkundet haben, fuhren wir die Küste in südlicher Richtung. Vorbei am imposanten Eidersperrwerk mit seinen fünf großen Schleusentoren, die für das nötige Ökogleichgewicht sorgen, gelangen wir über das Naturschutzgebiet des Wesselburener Koog nach Büsum. Nach einem kurzen Zwischenstopp, wo wir uns den Hafen und die innere City angesehen haben, geht es weiter zur

Seehundaufsichtsstation in Friedrichskoog
D-25718 Friedrichskoog, An der Seeschleuse 4
www.seehundstation-friedrichskoog.de

© 55PLUS Medien GmbH / Friedrichskoog, Deutschland - Fütterung Kegelrobben / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIn der Seehundstation werden junge Kegelrobben aufgezogen. Das Institut in Friedrichskoog hat sich mit der Aufzucht der Heuler, wie das Jungtier genannt wird, einen internationalen Ruf als hervorragende Aufzuchtstation erworben.

1985 wurde die Seehundstation in Friedrichskoog als einzige Stelle für ganz Schleswig-Holstein auserkoren. Das bedeutet, dass in den Geburtenzeiten von Mai bis Juli bis zu 158 Tiere angeliefert werden. Die Jungtiere werden vier bis sechs Wochen mit der Flasche aufgezogen und dann an feste Nahrung gewöhnt. In dieser Zeit haben die Tiere ihr Gewicht verdreifacht. Ziel ist es, die Tiere wieder in die freie Natur zu entlassen.

Nähere Informationen:
© Nordsee Tourismus / Nordsee-logowww.nordseetourismus.de
www.germany.travel

Mehr Serviceleistung bietet auch die mobile App "Youth HotSpot", die kostenlos zum Download im App- und Google Play-Store zur Verfügung steht.

Ein Reisetipp von Edith Spitzer.

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