Beste lokale Fischküche im Gasthof am Lubans See.
Zvejnieki Gasthof - Bauernhof
Idena, Naglu pagasts
Rezenes novads, LV-4631
Telefon: +371-291 653 92; +371-283 011 43
Email:
zvejnieki-lubans@inbox.lv www.zvejnieki.lv Anreise:
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Zvejnieki am Lubans Die Frage, was man in einer gottverlassenen Gegend wie dem Fischerdorf Idena am
Lubans See machen soll, drängt sich nach der Ankunft unweigerlich auf. Ein kurzes Verweilen in jener einsamen Ecke Lettlands reicht, um zu fühlen, was einem hierher gezogen hat und auf eine geheimnisvolle Art festhält. Der See und seine Umgebung bieten wundervolle Erholungsmöglichkeiten in scheinbar unberührter Natur und im Herzen liegt das Anwesen der Familie Macans,
Zvejnieki.


Die Mancans teilen ihr kleines Paradies gerne mit Gästen, ohne einen billigen Ausverkauf zu veranstalten. Dazu ist
Zvejnieki auch zu weit vom Schuss. Ihr Anwesen besteht, wie in Lettland üblich, aus einer Ansammlung unterschiedlicher Gebäuden, die jeweils ihren eigenen Zweck erfüllen. Fischerhütte, Sauna, Wohnhaus und mehrere Wirtschaftsgebäude. Das Wohnhaus muss auch als Spezialitätenrestaurant herhalten. Im Wohnzimmer werden Köstlichkeiten von Janis und seiner Frau serviert, bei Schönwetter natürlich auf der Terrasse mit spekakulären aber gleichzeitig beruhigenden Ausblicken.


Janis täglicher Fang wird nach traditionellen Rezepten in
Zvejnieki zubereitet. Sein Enthusiasmus und die damit verbundene Ausstrahlung manifestieren sich in einer natürlichen Herzlichkeit, die seine Gerichte noch besser schmecken lassen. Einst lebte er für kurze Zeit in der Hauptstadt Riga, da konnte er nicht barfuß laufen und vermisste das unmittelbare Naturgefühl so sehr, dass er geläutert an den Lubans See zurückkehrte und seine Familie ihm folgte. Ihre neue Aufgabe als Erlebnis- und Genussurlaubsanbieter erfüllt sie bis in die letzte Faser ihres Körpers.
Zvejnieki Menü 

Gekocht und serviert werden im
Zvejnieki ausschließlich Fische, die ihr Vater fängt, erklärt Anna, Tochter des Hauses und studierte Archäologin, die sich um die Bronzezeitausgrabungen rund um den Lubans See verdient gemacht hat, mit einem gewissen Stolz. So rustikal die Speisen auch serviert wurden, die Feinheit im Geschmack leidete auf keinem Fall darunter, ganz im Gegenteil.


Nicht nur das Auge isst mit, auch die Atmosphäre des Hauses spielt einen wichtigen Part beim Erleben kulinarischer Genüsse. Die
Hechtpastete als Vorspeise war in jeder Hinsicht ein Gewinn. Die Frische der Zutaten kam bei allen Speisen im
Zvejnieki bestens zur Wirkung.


In die klare
Fischsuppe des Hauses kam ein Querschnitt des Angebots aus dem See. Wie immer von Janis persönlich gefangen. Deren Zubreitung ist zeit- und arbeitsintensiv. Fische und Suppe werden separat zubereitet und erst zum Finale verschnitten. So steuerten die Jungzwiebel und die Petersilie ihren markanten Geschmack bei und die Fische waren identifizierbar und von perfekter Konsistenz.
Der geräucherte und mehrere Kilo schwere
Karpfen stellte gar manchen Gast vor eine Herausforderung. Der Karpfen genießt nicht gerade den Ruf ein Edelfisch zu sein, aber Janis schaffte es, nach zwei Stunden räuchern, eine exquisite Delikatesse auf den Tisch zu stellen. Sein schlichter Räucherofen vor dem Haus ist eines der Herzstücke der Küche. Er entwickelte eigene Sensoren,


die ihm auf die Sekunde genau melden, wann der von ihm besonders gewürzte Fisch den optimalen Räucherzeitpunkt erreicht hat. Fett und Fleisch gehen eine harmonische Verbindung ein und wer den angenehmen Räucherton schätzt, kann davon nicht genug bekommen.
Ein viergängiges Menü im
Zvejnieki kostet umgerechnet rund € 8,-- bis € 10,--. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wohl einzigartig, wie auch die Lage des Lokals.
Übernachtung: Am Bauernhof der Macans, der Fischerhütte und oberhalb der Sauna möglich. Preis pro Person zwischen € 10,-- und € 15,-- mit Frühstück.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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