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Wien Museum: Ausstellung Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930

Das Wien Museum zeigt ein Sittenbild Wiens in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Wien Museum: Ausstellung Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930

Das Wien Museum zeigt diesmal im Künstlerhaus eine umfassende Ausstellung zur Zeitgeschichte und damit ein Kulturpanorama Österreichs der 1920er und 1930er Jahre.

Vielfach vergessene oder verdrängte Einzelheiten werden beim Rundgang durch die Ausstellung wachgerufen. Die Gegensätze von Politik und Kirche, fanatische Klassenkämpfe, die moderne Gestaltung von Bildungseinrichtungen und die große Arbeitslosigkeit werden diskutiert.

Auch das Bild der Stadt selbst änderte sich, werden doch die allgemeine elektrische Straßenbeleuchtung und Leuchtreklame eingeführt, der zunehmende Autoverkehr und die aus den USA kommende Unterhaltungs- und Konsumkultur erfordern neue Konzepte und der neue Frauentyp erweckt emotionale Reaktionen. Die Welt der Musik und des Sports, die Umstellung der Medien erfahren umwälzende Neuerungen, denn deren Vertreter lösen sich von überkommenen Traditionen.

Die Ausstellung "Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930" ist bis 28. März 2010, Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag bis 21:00 Uhr zugänglich.

Wien Museum in Künstlerhaus

A-1010 Wien, Karlsplatz
Telefon: +43-1-505 87 47-0
eMail: info@wienmuseum.at
www.wienmuseum.at

Ein Kulturtipp der 55PLUS-Kunstexpertin Helga Högl.

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