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Weingut Rocca Bernarda in Ipplis, Friaul; Italien
Weingut
Rocca Bernarda
Via Rocca Bernarda 27
I-33040 Ipplis, Friaul
Telefon: +39-0432-716 914
Email: info@roccabernarda.com
www.roccabernarda.com

Die Villa und der Wein
Kaum ein herrschaftlicher Wohnsitz im Friaul hat so eine schöne Lage wie die Rocca Bernarda, eingebettet in eine italienische Ideallandschaft mit Jahrhunderte alten Zypressen, anmutigen Weinbergen und einer reizvollen Aussicht auf ein herrliches Panorama. In diesem idyllischen Rahmen errichteten im 16. Jahrhundert die Grafen Valvason Maniago eine architektonisch bemerkenswerte Residenz. Obwohl das Bauwerk oft als Castello bezeichnet wird, handelt es sich um eine Villa, einen familiären Wohnsitz, anspruchsvoll und bescheiden, und um ein Landhaus, das sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügt.
Weinempfehlungen
Pinot Grigio 2006
13,5%. Der Pinot Grigio wird in der Regel als erste Traube geerntet. Er präsentiert sich in leuchtend gelber Farbe mit goldenen Schattierungen. Ein lieblicher Duft, der an Akazien erinnert. Trocken, komplex, voll im Geschmack und doch leicht mit einem angenehm bitteren Ton. Sehr gut zu frischem Käse, hellem Fleisch und Schinken.
Ribolla Gialla 2006
13 %. Der Ribolla Gialla ist eine autochtone Weinsorte des Friaul und reift eher spät. Ein helles Strohgelb mit leichten grünlichen Reflexen, fein und fruchtig im Bukett mit Apfeltönen. Vom Geschmack her frisch, trocken und samtig. Ein guter Begleiter für kalte und warme Vorspeisen und vielen Fischgerichten.
Centis 2003 - Merlot
Picolit 2004
12,5 %. Ein seltener und kostbarer Dessertwein, der auch ursprünglich von der Rocca Bernarda stammt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts pflanze Giacomo Perusine die ersten Reben, die noch heute im Ertrag stehen und natürlich die Stars des Weinguts sind. Der sehr geringe Ertrag pro Hektar bewirkt eine hohe Konzentration von Aromen in den einzelnen Beeren, weshalb ein Wein von ganz besonderem Charakter entsteht. Die Ernte erfolgt Ende Oktober. Anschließend werden die Trauben für knapp einem Monat auf einem bettähnlichen Gestell getrocknet und regelmäßig aussortiert. Er hat eine goldgelbe Farbe, hell und glänzend, mit süßen Aromen und Anklängen an Marillen, Feigen und Akazienhonig. Im Mund ist er süß, aber doch trocken und kräftig. Bemerkenswert das lange Finale mit Tönen von Honig sowie kandierten und reifen Früchten. Im Glas entfalten sich für längere Zeit Gerüche und Aromen, herrlich um dabei zu sinnieren. Passt aber nicht nur zu Gedanken, sondern besonders zu Foie Gras, Blauschimmelkäse und zartem Gebäck. Lange Lagerfähigkeit.
Ein Weintipp von Gustav Schatzmayr.
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