Mittelmeerbadeort mit Geschichte und Flair.
Alanya an der Türkischen Riviera Schon in der Altsteinzeit und Antike wurde die kleine, felsige Halbinsel bewohnt und erlebte unter den Römern und im Byzantinischen Reich weitere Blütezeiten. 1221 wurde die Stadt vom seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat erobert und in Alaiye umbenannt. Er ließ im 13. Jahrhundert auch den Burgberg befestigen und durch 6,5 Kilometer lange Mauern mit 150 Burgtürmen umfassen. Zum äußeren Sektor der Burg gehören wichtige Gebäude wie der 33 Meter hohe Rote Turm, der 1224-1228 zum Schutz des Hafens von
Alanya erbaut wurde, sowie die historische Schiffswerft aus dem Jahr 1227. Manifestationen der hohen Baukunst jener Zeit, die jetzt als Museen öffentlich zugänglich sind.


Heute ist
Alanya ein modernes Ferienzentrum am Mittelmeer mit knapp 100.000 Einwohnern, das jährlich von einer Million Touristen besucht wird, aber auch einer großen Anzahl deutscher Aussiedler (10.000 im Jahr 2006), hauptsächlich Pensionisten, die lieber im warmen Süden wohnen, zur neuen Heimat geworden ist. Sie schätzen das angenehme Klima während der Wintermonate und die Freundlichkeit der Menschen an der Türkischen Riviera. Auf die Bedürfnisse reagierte nicht nur der lokale
Immobilienmarkt in Alanya mit Angeboten in allen Preisklassen


und Besitzmöglichkeiten, auch die lokale Infrastruktur im Gesundheits- und Gastronomiebereich trägt dieser Entwicklung in weitem Maße Rechnung. Moderne
Krankenhäuser auf westeuropäischen Niveau geben den neuen Bürgern Alanyas ein Gefühl der Sicherheit für den medizinischen Ernstfall.
Leben und Urlaub in Alanya 

Die Zeit scheint am Kleopatra- und Aladdinstrand in
Alanya etwas langsamer zu vergehen. Getrennt sind die beiden Vorzeigestrände durch den Burgberg. Kilometerlange Strände mit jeglicher Infrastruktur ziehen sowohl die Kurzzeiturlauber als auch die neuen Bewohner der Stadt aus Westeuropa in ihren Bann. Wer des Sonnenbadens überdrüssig ist, kann zum Stadtbummel aufbrechen. Shoppingcenters, kleine Läden mit allerlei Krimskrams der Region, Restaurants und Cafes machen das Flanieren durch Alanyas Straßen zu einem Erlebnis. Den kleinen Hunger zwischendurch stillt man mit frischem Obst in einer der authenischen Markthallen
Alanyas.


Bananen kann man frisch von der Staude auch mitten in der Stadt kaufen und die Auswahl an frischem Fisch und Meeresfrüchten ist für Gäste und Touristen immer überwältigend. Noch besser schmecken diese, bestens zubereitet, in einem der sehr guten
Restaurants in Alanya.


Wer dem Trubel gänzlich entkommen will oder es am Strand zu heiß findet, zieht sich ins
Dimcay-Tal zurück. Zahlreiche Restaurants entlang des Dimcay-Flusses servieren den Gästen Speis und Trank auf Flößen inmitten des Flussbetts. Von dort ist es nur einen Katzensprung zu den Dimhöhlen, ein Fixpunkt für Alanya-Urlauber. Golfer zieht es nach
Belek und
Antalya. 14 Golfplätze am Meer, die ganzjährig bespielbar sind - ein kleines Paradies für Sportbegeisterte. Die antike Stadt
Side zeigt bedeutende Bauwerke aus der römischen Epoche des zweiten und dritten Jahrhunderts.


Dies alles lässt sich auch per Segel- und Motorboot von der
Marina in Alanya aus in Mehrtagesfahren erkunden. Diese ruhige Art des Entdeckens haben schon einige Bootseigner aus Deutschland, Österreich und Schweiz erkannt, die auf diesem Weg nach
Alanya kamen.
Ein Reisetipp des
www.55plus-magazin.net.
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