Im Zentrum friulanischer Kulinarik.
Costantini Albergo Ristorante Via Pontebbana 12
I-33017 Collalto di Tarcento
Telefon: +39-0432-792004 und 792372
Email:
info@albergocostantini.com www.albergocostantini.com Montags Ruhetag
Anreise:
Map Start Map Ende
Genuss bei Familie Costantini

Das Hotel und
Ristorante Costantini ist idealer Ausgangspunkt, um die Region Udine zu entdecken. Rund 15 Kilometer ist es bis ins Zentrum der Stadt Udine. Den Weg dorthin pflastern unzählige Shopping-Center und kleine Läden. Genießer zieht es in die Ramandolo-Weinberge, zum Tavagnacco Spargel oder San Daniele Schinken. Diese Köstlichkeiten liegen nur einen Katzensprung vom
Ristorante Costantini entfernt. Wer die eine oder andere Nacht im Hause Costantini bleiben will, dem stehen rund 20 Zimmer zur Auswahl.


Hotel und
Ristorante Costantini sind ein typischer Familienbetrieb. Vom Großvater Eligio, der das Anwesen Ende der 1980er-Jahre gekauft hat, bis zur Junior-Chefin Alessia sind alle an Bord. Pio Costantini und sein Chefkoch Silvio di Giusto prägen die jetzigen kulinarischen Eindrücke. Silvio ist ein wahre Alleskönner am Herd und wird als Meister der Wildküche von seinen Gästen zu Recht verehrt. Pio - der dezent regierende Herr im Saal - sorgt für eine gediegene Menükomposition und perfekte Weinbegleitung mit Spitzengewächsen aus dem Friaul auch abseits der bekannten Weingüter.
Menü bei Costantini

Nach der
Brovada, eine deftige friulanische Suppe, als kleinen Einstieg, wendete sich Chef Silvio di Giusto dem Meer zu und bereitete
Branzino auf dreierlei köstliche Arten zu. Warm und mit Grapefruit mariniert, als erfrischend leichtes Tartar von idealer Konsistenz sowie mantecato in Anlehnung an das klassische Baccalá-Rezept. Eine puristisch wirkende Variation, deren Geschmacksbogen wie eine kleine Reise durch das Reich der Fische angelegt war.


Es folgten
Spinatgnocchi in Fasolari-Muschelsauce und Canoci (Heuschreckenkrebs). Silvio kombinierte die intensiven Geschmäcker der Fasolari und des Spinats auf eindrucksvolle Weise und sorgte für ein rundes, harmonisches Spiel am Gaumen. Der zarte Krebs gab dem Gericht noch Zusätzliches an Leichtigkeit.


Danach ging es vom Meer in Richtung Wald. Den
Hirsch verwandelte Silvio unter Dampf sanft zu einem Leckerbissen an Zartheit und aromatischer Fülle. Als Kontrast wurden Johannisbeeren / Ribisel, Brombeeren und Himbeeren mit einer Spur Himbeeressig über das Feinste vom Hirschen gezogen. Doch diese Draufgaben erwiesen sich als die fehlenden Teilchen des harmonischen Ganzen.


Ein
Rehfilet wie das folgende kommt einem äußerst selten unter. Das Filet, perfekt rosa gebraten, präsentierte sich saftig und geschmacksintensiv, die Refoscosauce begeisterte mit ihrer Dichte. Bemerkenswert auch die cjarsonsähnliche Pasta als Beilage gefüllt mit Kartoffeln, Topfen und Kräutern. Traditionelle Wildküche mit Raffinesse, ohne die Ursprünglichkeit dem Zeitgeist zu opfern.


Beim Dessert kam es zu einem Abstecher ins Piemont.
Cuore di Relanghe, Torrone - Weißer Nougat, eine süße Köstlichkeit in Herzform als Semifreddo serviert mit einem Dach aus Schokolademousse beendete das Menü im Ristorante Costantini. Für ein fünfgängiges Menü sollte man rund € 55,-- einplanen, die bestens investiert sind.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
Lesen Sie auch:
zurück