Fischgenuss am Strand des Ossiacher Sees.
Restaurant Stiftsschmiede Fischrestaurant & Bar am See
A-9570 Ossiach 4
Telefon: +43-4243-45554
Email:
office@stiftsschmiede.at www.stiftsschmiede.at Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 17:30 bis 2:00 Uhr
Anreise:
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Des Satrans Schmiede 

In der
Stiftsschmiede, einem der ältesten Gebäude am Ossiacher Sees
(
klick hier zum Region Villach-Video), fand der Niederösterreicher Gerhard Satran seine neue Heimat und baute diese mit großem Einsatz zu einem Fischrestaurant um, das in der
Region Villach eine Sonderstellung genießt. Geschmiedetes Eisen als dekoratives Element prägt auch heute noch den Charakter und das Aussehen der ehemaligen Schmiede und am ehemaligen Feuerplatz zelebriert
Gerhard Satran seine Kochkunst bei nicht minderen Temperaturen, die einst hier herrschten. Im überdimensionale Blasebalg, der über seinem Kochplatz hängt, manifestiert sich sein gelegentlicher Wunsch nach einem frischen Windhauch.


Den luftige Wirkung des mächtigen Gewölbes im Inneren des
Restaurants Stiftsschmiede tauscht man während der wärmeren Jahreszeiten gerne gegen die mystische Stimmung, die der Ausblick auf der Terrasse über den Ossiacher See hin zum
Dobratsch am frühen Abend bietet. Gelegentlich leuchtet im Mondschein ein einsames Segelboot, während Mirel Habemic einen gebratenen Seebewohner gekonnt filetiert. Neben der Stiftsschmiede ist Gerhard Satran auch Herr der Burgruine Finkenstein und organisiert Jahr für Jahr Konzerte in der einzigartigen
Burgarena, die auch internationale Klassik- und Popstars fasziniert.
Fischmenü in der Schmiede 

Gerhard Satrans
Spargel-Fischragout ließ Außerordentliches für die weitere Menüfolge ahnen. Wasserbewohner aller Art in Kombination mit Spargel und frisch gezupften Kräutern aus dem eigenen Garten in einer leichten, kurz aufgeschäumten Sauce. All das machte sein geschmacklich sehr harmonisches Ragout aus. Der folgende
Waller auf Wurzelsud war der logische und köstliche nächste Schritt im Menü.


Das knackige Juliennebett von frischen Gemüsen, auf dem der flaumige Waller zu liegen kam, gab den zart gebratenem Fisch noch einen besondern Kick und hob in weiter in die Höhe. Die Stärken der Süßwasserfische richtig eingesetzt, lässt sie im Rennen mit ihren Meereskollegen reüssieren. Doch dazu bedarf es auch eines Meisters à la Gerhard Satran.


Einer der wichtigsten Gründe, warum Printmedien nicht gänzlich vom Markt verschwinden sollten ist, dass sie sich interessanterweise hervorragend zum Braten von Fischen eignen. Die taufrische
Bachforelle aus Kärntner Gewässern wurde in einen Kräutermantel gehüllt, in mehrere Lagen eines lokalen Kleinformates geschlagen und mit Küchengarn fixiert. Danach ab in den holzbefeuerten Backofen. Raus kam ein verkohltes Etwas, das erst nach Entfernen des verkohlten


Buchstabengewirrs seinen Duft verströmte und sowohl geschmacklich als auch in der Konsistenz bestach. 62 Grad an der Gräte, ist des Chefs Herangehensweise. Im Hintergrund der dezenten Kräuternote, errät man auch die Zubereitung in der Zeitung. Mit einem kleinen Stück vom
Hochlandrindfilet wagten wir einen Ausflug ins Fleischliche, der ebenfalls vollends überzeugte.


Nach einem
Blutorangensorbetto gab es zum Abschluss ein farbenfrohes
Parfait mit Passionsfrucht und frischen Erdbeeren, das nicht nur für die Augen eine Weide war. Für ein viergängiges Menü in der Stiftsschmiede sollte man rund € 40,-- budgetieren. Ein gelungenes Prei-s/Leistungsverhältnis für ein Süßwasserfischmenü dieser Qualität.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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