Neuübernahme: Restaurant RizibiziRestaurant
MirandaVilfanova 10
SLO-6320 Portoroz, Slowenien
Mirandas Lage

Etwas abseits der Straße von Piran nach Portoroz liegt das
Restaurant Miranda (
klick zum TV-Web-Video) inmitten einer prestigeträchtigen Wohngegend. Beim Blick von der Terrasse wird klar, warum dieser Platz bei den Reichen und Schönen so beliebt ist. Der Blick schweift über die Bucht bis zur kroatischen Seite der istrischen Halbinsel. So hat man während des Essens die Möglichkeit, das Farbenspiel des blauen Meeres und Himmels mit dem Grün des Festlandes zu beobachten. Dazu gibt es eine frische Brise von der Adria als Zugabe.
Natascia, die charmante und umtriebige Chefin, deren familiäre Wurzeln halb Europa untergraben, betreibt das
Miranda schon seit mehreren Jahren und kam ohne gastronomische Vorerfahrung an diesen Ort. In kurzer Zeit machte sie das Lokal mit ihrem Koch Miki zu einer der besten Adressen für Fisch im Raum Piran und Portoroz. Sowohl vom Gastraum im Inneren des Hauses als auch vom loggiaähnlichen Vorbau im Eingangsbereich hat man eine wunderbaren Ausblick auf das Meer und Portoroz.
Aus dem Meer

Das
Muschelduett als Starter zog uns gleich in den Bann. Den frischen französischen
Austern wurden lokale
Herzmuscheln (Srcki) als Begleiter dazugestellt. Diese Muschelspezialität ist vom Geschmack und Konsistenz gänzlich anders als die Auster und zählt neben den Datteri zu den verkostungswürdigsten Meeresfrüchten der Region. Mikis
Oktopussalat war ebenfalls hervorragend. Ein Gericht, das einem in dieser Gegend permanent verfolgt, jedoch große qualitative Unterschiede aufweist. Falls man diesbezüglich Horrorerlebnisse hatte, sollte man ins
Miranda gehen, um den Gaumen zu besänftigen und das Image des Gerichts wieder aufzupolieren.


Die folgende Pastatris hatte es in sich. Jede für sich wäre als separater erster Gang eine Köstlichkeit gewesen. Die
Casarecce mit Zucchini und Gamberi überzeugten mit einer sehr guten Sauce und knackig frischen Gamberi. Die
Tagliatelle mit Scampi hielten mehr als mit und die
Gnocchi mit frischen Sommertrüffeln waren es wert, das Meer kurz zu verlassen und das Glas auf den Trüffelhund zu heben, der die gute Knolle gefunden hat.


Als Hauptspeise wählten wir mit dem
Branzino, dazu Kartoffeln, einen wahren Klassiker. Miki grillte ihn kurz an und dann ging es ab in den Backofen. Am Teller gab es einen guten Schluck einer sehr guten Sauce, in die einiges an Butter montiert wurde und ein vorzüglicher Geschmacksverstärker im besten Sinn war. Der Fisch wurde positiv betont und nicht - wie oft üblich - mit Knoblauch betoniert. Die
Schokoladetorte mit Gran Marnier wäre der Desserttipp.
Natascias Weinkeller im
Restaurant Miranda ist mit vielen guten Flaschen aus Slowenien bestückt. Besonderer Wert wird aber auf die Weine der Region gelegt, die einfach bestens zu den Gerichten passen. Die offenen Hausweine Refosk und Malvazija sind gute Beispiele dafür.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
Video - Restaurant Miranda, PortorozLesen Sie auch:
Sehen Sie auch:
zurück