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Heute ist Samstag, der 11.10.2008

Restaurant Miranda in Portoroz, Slowenien

Natascias Fischgenüsse und der Blick aufs Meer.


Restaurant
Miranda
Vilfanova 10
SLO-6320 Portoroz, Slowenien

Telefon: +386-5-674 68 31

Vorspeisen: € 2,10 bis € 11,70; Primi: € 4,40 bis € 17,--; Hauptspeisen ab € 7,50; Dessert: € 2,10 bis € 2,90

Restaurant Miranda in Portoroz, Natascia - die Chefin

Mirandas Lage

Miranda in Portoroz / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEtwas abseits der Straße von Piran nach Portoroz liegt das Restaurant Miranda (tv-symbol klick zum TV-Web-Video) inmitten einer prestigeträchtigen Wohngegend. Beim Blick von der Terrasse wird klar, warum dieser Platz bei den Reichen und Schönen so beliebt ist. Der Blick schweift über die Bucht bis zur kroatischen Seite der istrischen Halbinsel. So hat man während des Essens die Möglichkeit, das Farbenspiel des blauen Meeres und Himmels mit dem Grün des Festlandes zu beobachten. Dazu gibt es eine frische Brise von der Adria als Zugabe.

Natascia, die charmante und umtriebige Chefin, deren familiäre Wurzeln halb Europa untergraben, betreibt das Miranda schon seit mehreren Jahren und kam ohne gastronomische Vorerfahrung an diesen Ort. In kurzer Zeit machte sie das Lokal mit ihrem Koch Miki zu einer der besten Adressen für Fisch im Raum Piran und Portoroz. Sowohl vom Gastraum im Inneren des Hauses als auch vom loggiaähnlichen Vorbau im Eingangsbereich hat man eine wunderbaren Ausblick auf das Meer und Portoroz.

Aus dem Meer

Muschelduett / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Muschelduett als Starter zog uns gleich in den Bann. Den frischen französischen Austern wurden lokale Herzmuscheln (Srcki) als Begleiter dazugestellt. Diese Muschelspezialität ist vom Geschmack und Konsistenz gänzlich anders als die Auster und zählt neben den Datteri zu den verkostungswürdigsten Meeresfrüchten der Region. Mikis Oktopussalat war ebenfalls hervorragend. Ein Gericht, das einem in dieser Gegend permanent verfolgt, jedoch große qualitative Unterschiede aufweist. Falls man diesbezüglich Horrorerlebnisse hatte, sollte man ins Miranda gehen, um den Gaumen zu besänftigen und das Image des Gerichts wieder aufzupolieren.

Pasta Tris / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie folgende Pastatris hatte es in sich. Jede für sich wäre als separater erster Gang eine Köstlichkeit gewesen. Die Casarecce mit Zucchini und Gamberi überzeugten mit einer sehr guten Sauce und knackig frischen Gamberi. Die Tagliatelle mit Scampi hielten mehr als mit und die Gnocchi mit frischen Sommertrüffeln waren es wert, das Meer kurz zu verlassen und das Glas auf den Trüffelhund zu heben, der die gute Knolle gefunden hat.

Branzino / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAls Hauptspeise wählten wir mit dem Branzino, dazu Kartoffeln, einen wahren Klassiker. Miki grillte ihn kurz an und dann ging es ab in den Backofen. Am Teller gab es einen guten Schluck einer sehr guten Sauce, in die einiges an Butter montiert wurde und ein vorzüglicher Geschmacksverstärker im besten Sinn war. Der Fisch wurde positiv betont und nicht - wie oft üblich - mit Knoblauch betoniert. Die Schokoladetorte mit Gran Marnier wäre der Desserttipp.

Natascias Weinkeller im Restaurant Miranda ist mit vielen guten Flaschen aus Slowenien bestückt. Besonderer Wert wird aber auf die Weine der Region gelegt, die einfach bestens zu den Gerichten passen. Die offenen Hausweine Refosk und Malvazija sind gute Beispiele dafür.

Ein Lokaltipp von Gustav Schatzmayr.

Restaurant Miranda Webfoto
Video - Restaurant Miranda, Portoroz

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