Wahre Klasse ist klassenlos.
Gasthaus Quell
Eduard Peregi
Reindorfgasse 19
A-1150 Wien
Telefon: 43-1-893 2407
Email:
willkommen@gasthausquell.at www.gasthausquell.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 11.00 bis 24.00 Uhr, Reservierungen nur telefonisch, Samstags am Abend buchbar für geschlossene Veranstaltungen.
Ein Traditionsgasthaus Das
Gasthaus Quell ist eine Zeitmaschine! Mit Überschreiten der Schwelle steckt man tief im 20. Jahrhundert. Denn seit Leopold
Quell sen. das Eckgasthaus in den 30er Jahren übernahm, hat sich am Erscheinungsbild wenig geändert. Der Blick fällt auf den Farbfernseher oberhalb der Eingangstüre. Auch dieser weist in Zeiten von Beamern und Plasmaschirmen schon nostalgische Züge auf.


Anfang Oktober 2004 übernahm Eduard Peregi, Sohn des legendären Fischhändlers vom Schwendermarkt das
Gasthaus von Leopold
Quell jun., der als Poldi stadtbekannt war und das Lokal fast 40 Jahre führte. Mit seinem unverwechselbarem Charme und der guten Wiener Küche wurde es in dieser Zeit zum Kultlokal sowohl beim Hackler als auch beim Direktor. Studenten sehen im
Quell oft einen außerordentlichen Hörsaal mit Bedienung.


Es gibt viele Kleinigkeiten, die in Summe das
Gasthaus Quell unverwechselbar machen. Der alte Holzfußboden und das dazu passende Mobiliar, der alte Kachelofen, der im Winter den großen Gastraum zum Wohnzimmer macht, mit all den Zeitungen und Magazinen der letzten Jahre, die sich auf den Fensterbrettern stapeln. Und die durch das ganze Lokal gehende Holzbank ist heute kaum noch irgendwo zu finden. Was man wiederfinden kann, sind die eigenen Kleidungsstücke und Accessoires, die man im Laufe der Zeit hier vergessen hat, und zwar auf eigens dafür vorgesehene Gardarobehaken.


Während der wärmern Jahreszeit sitzt man tagsüber auch vor dem
Gasthaus Quell unter den Schatten spendenden Bäumen mit direktem Blick auf die benachbarte Kirche. Mit dem Glockenschlag kann man sich zu Mittag das erste kühle Bier, ein perfekt gezaptes Hirter vom Fass, genehmigen. Die offenen Weine, Kollnbrunner und Sooßer, sind ehrliche Gewächse, die gut zu den bisweilen deftigen Wiener Speisen passen, ein Viertel kostet hier soviel wie mancherorts ein Achtel.


Als Besonderheit gibt es seit kurzem auch einen
Uhudler aus dem Südburgenland. Die
Speisekarte ist voll mit Wiener Spezialitäten und das Gulasch, die gefüllten Paprika, die Tiroler Leber oder das Backhenderl (mit Leber) sind von bester Qualität. Troztdem gibt es zum Nachwürzen die klassische Garnitur auf jedem Tisch.
Der Chef,
Eduard Peregi, wurde als Nachfolger für dieses Lokal von Poldi
Quell persönlich ausgewählt und erlitt auch nach kurzer Zeit dessen Schicksal. So wie aus Leopold Poldi wurde, mutierte Eduard zu
Edi; auch ein Zeichen von Kontinuität! Aber Edi brachte mit seiner jungen Truppe auch frischen Wind ins Haus, der sich auf der Speisekarte durch ein vermehrtes Fischangebot bemerkbar macht. Sein Lachsstrudel, das Welsgulasch und die Fischbeuschelsuppe sind köstliche Speisen, die vom Schnitzel gezielt ablenken.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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