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Österreichische Nationalbibliothek, Wien: Ausstellung Polens historische Schätze

Das Nationalinstitut Ossolineum zu Gast in Wien.

Als Plattform des lebendigen kulturellen Austausches und der internationalen Kommunikation im Bibliothekswesen hat die Nationalbibliothek das Nationalinstitut Ossolineum eingeladen, die historisch bedeutenden Sammlungsobjekte in Wien zu zeigen. 

Anhand der wertvollen Bücher, Handschriften, Urkunden, Grafiken und Münzen, die aus mehreren Jahrhunderten stammen, wird die Geschichte Polens bis heute dokumentiert. Der Name des Instituts stammt von Graf Ossolinski, der Präfekt der Kaiserlichen Hofbibliothek von 1809 bis 1826 war und das Institut in Polen gründete.

Highlights sind das Krakauer Messbuch Missale Cracoviensis aus dem 16. Jahrhundert, Pergamenthandschriften und das sogenannte Gebetbuch des Wesirs Kara Mustafa, das in der Schlacht vor Wien im Jahr 1683 von König Jan Sobieski erbeutet wurde.

Ebenso wertvoll sind die Ebenholzschatulle zur Aufbewahrung des polnischen Nationalepos, Medaillen mit historischen Motiven, sowie die Zeichnung „Alte Frau mit Brille“ von Rembrandt.

Die Ausstellung "Polens historische Schätze" im Prunksaal ist bis 29. März 2009, von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag bis 21:00 Uhr, geöffnet.

Österreichische Nationalbibliothek Prunksaal
A-1010 Wien, Josefsplatz 1
Telefon: +43-1-53410-270
www.onb.ac.at

Ein Kulturtipp der 55PLUS-Kunstexpertin Helga Högl.

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