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Heute ist Sonntag, der 23.11.2014
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Miskolc, Ungarn: Eine Stadt der vielen Möglichkeiten

Innerhalb von wenigen Jahren hat sich Miskolc im nördlichen Ungarn von einer Industriestadt zu einer pulsierenden Metropole entwickelt.

Miskolc, im nordöstlichen Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén gelegen, versprüht ihren Zauber gleich bei der Ankunft. Der hervorragend restaurierte Bahnhof ähnelt in seinem Aufbau mit seiner rosa/weißen Farbe dem Disneyland-Entrée. Die Stadt selbst mit ihren 181.000 Einwohnern hat jedoch nichts mit Disney gemein - im Gegenteil: Die Kombination von alten mit neuen Elementen geben Europas ältesten, weil seit 70.000 Jahren bewohnten Ortschaft Charakter.

Miskolc, Ungarn - Skulptur auf der Szinva-Terrasse

Miskolc, Ungarn - Déryné-Straße / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSpaziert man vom Zentrum der Stadt, der Szinva-Terrasse mit ihrem Wasserfall, durch die engen Gassen zur Oper und dann über die Déryné Straße weiter zum Heldenplatz, entdeckt man, wie harmonisch sich die neuen Objekte in die historische Gegend einfügen. Am Abend tauchen die Lichtprojektionen die Szinva-Terrasse in ein romantisches Licht. Straßencafés, urige Lokale und Restaurants mit Terrassenbetrieb verbreiten mediterrane Atmosphäre. Auch der Heldenplatz wird am Abend bestrahlt und gleicht durch die Wasserelemente einer großen Insel, wo das Leben pulsiert.

55PLUS Miskolc, Altar der griechisch-orthodoxe Kirche / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNicht zu vergessen sind die vielen Kirchen, Synagogen, Kapellen und Gotteshäuser aller Religionen, die in Miskolc zu finden sind. Besonders sehenswert ist die griechisch-orthodoxe Kirche mit der fünfstöckigen, 17 Meter hohen und aus 83 Bildern bestehende Ikonostase, die das Leben Jesus` darstellt. An der Nordwand des Kirchenschiffes befindet sich die Ikone der Schwarzen Maria von Kasan (Muttergottes von Akhtyrk), ein Geschenk der russischen Zarin Katharina II.

Miskolc, Ungarn - Miskolctapolca Haupthalle / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSicher eines der Highlights Miskolc ist das Höhlenbad in Miskolctapolca. Bereits seit dem 16. Jahrhundert ist das rund 30 °C warme Wasser der Therme als Heilquelle bekannt. Das Thermalwasser fließt durch natürliche Höhlengänge, der Besucher kann sich von einer Höhle in die nächste treiben lassen. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, im Freien seine Schwimmkünste zu erproben. Zwei Becken mit 34 °C heißem Wasser begünstigen die Schmerzlinderung bei Gelenkserkrankungen.

Miskolc, das (vielleicht) unbekannte Ungarn - eine Reise wert!

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Ein Reise- & Kulturtipp von Edith Spitzer.


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