Der Name Carl Zeiss ist uns allen durch die berühmten Zeiss-Mikroskope und -Linsen und die feinmechanisch-optische Industrie bekannt geworden, aber auch durch das feuerfeste Kochgeschirr aus Glas. 
Im Jahr 1846 eröffnete Carl Zeiss seine erste Optische Werkstatt. 1884 gründeten Ernst Abbe und Otto Schott ein Glastechnisches Laboratorium und schufen damit wichtige Voraussetzungen für den feinmechanischen Instrumentenbau in Jena.![]()
Die bahnbrechende Entstehungsgeschichte der Zeiss-Mikroskope kann heute im Optischen Museum nachvollzogen werden. Seit Jahrhunderten suchte der Mensch nach Möglichkeiten, das nachlassende Sehvermögen zu korrigieren. Der Blick in die Geschichte der Sehhilfen bringt interessante Details zutage. Weitere reichhaltige und vielseitige Sammlungen zeigen die kulturgeschichtliche und technische Entwicklungslinien optischer Instrumente aus fünf Jahrhunderten und die Geschichte der Stadt Jena als Zentrum der optischen Industrie seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
Schwerpunkte im Museum sind nicht nur Brillen und Instrumente zur Augenuntersuchung, sondern auch die Entwicklungen der Mikroskope, der Planetariumstechnik, von der Kamera obscura zur Digitalkamera und Biografien der Gründer Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott.
Die Sammlungen sind Dienstag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 16.30 Uhr, Samstag von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Optisches Museum
D-07743 Jena, Carl Zeiss-Platz 12
Telefon: +49-3641-44 3165
www.optischesmuseum.de
Ein Reisetipp von Helga Högl.
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