Beste Osteria im malerischen Adriastädtchen.
Gostilna - Osteria
Pri Mari Dantejeva 17
SLO-6300 Piran, Slowenien
Telefon: +386-5-673 47 35, +386-41-616 488
Email:
pri-mari@siol.net Vorspeisen und Suppen: € 2,50 bis € 14,--; Primi: € 6,-- bis € 10,--; Hauptspeisen: € 8,-- bis € 22,--; Dessert: 2,-- bis € 3,50
Piran und Lokal Während eines Aufenthaltes an der slowenischen Adria ist ein Spaziergang durch das malerische Städtchen Piran ein Muss. Piran ist als Ganzes ein sehenswertes Kulturdenkmal, ein bewohntes Freilichtmuseum mit einem umfangreichem Kulturerbe. So bemerkenswert das Erscheinungbild der Stadt ist, so bescheiden ist die Auswahl an guten Speiselokalen. Trotz touristischer Massenlokale, die in Piran die Oberhand gewonnen haben. So gibt es sie doch, die Inseln der kulinarischen Freuden. Eine davon ist die
Gostilna - Osteria Pri Mari (
klick zum TV/Web-Video) von Tomaz und Mara Mencinger.


Das
Pri Mari hebt sich wohltuend von den Tourihütten entlang des Meeres ab. Die freundlichen und kompetenten Wirtsleute Tomaz und Mara sind Ausnahmeerscheinungen, und es ist immer ein großes Vergnügen, den Piranbesuch entweder bei ihnen zu beginnen oder ausklingen zu lassen. Nach dem Betreten des Lokals, das an der zum Stadtzentrum führenden Straße liegt, steht man gleich an der Bar, um mit Toni ein Begrüßungsglas zu heben. Das
Pri Mari ist mit Krims Krams rund um Schiff und Meer dekoriert, und die zwei Gasträumen haben einen hohen Wohfühlfaktor.
Die Küche 

Die Mencingers haben sich im
Pri Mari der Meeresküche verschrieben. Kein Wunder, schlagen die Wellen doch fast an ihre Eingangstür. Die Früchte des Wassers werden jedoch in immer neuen Kreationen angeboten, und es finden sich auch typische regionale Fische, wie Lastoka auf der täglichen Speisekarte. Welch kulinarische Freude nach einigen uniformen Speisekarten in Piran.
Die gemischte Fischvorspeisenplatte war von sehr guter Qualität.
Sardinen in Savor,
Tintenfischsalat und
Baccala, davon mußte aus gegebenem Anlass eine Nachorder platziert werden. Vorzüglich zubereitet und geschmacklich ein Highlight. Die
Gnocchi mit Scampi waren ein Gericht, wie man es sich in einer Osteria wünscht.


Zarte Gnocchi mit einer bemerkenswerten auf Tomaten basierenden Sauce, dazu die Scampi und als Kontrapunkt ein paar Blätter vom Ruccola und Petersilie. Die zweite Vorspeise
Risotto mit Spinat und Scampi in Safransauce war wiederum eine tolle Kombination. Die Safransauce verband die Einzelteile zu einem harmonischen Ganzen ohne selbst über Gebühr zu dominieren.


Als Hauptspeise wurde ein
Lastoka al forno serviert. Ein typischer Fisch, der entlang der slowenischen Adria zuhause, aber nur sehr selten zu bekommen ist. Das Fleisch ist etwas fester und geschmacklich hervorragend. Ein adriatisches Kleinod, das von Mara perfekt zubereitet und von Tomaz mit einem schönen Malvazija ergänzt wurde, damit der Fisch das Schwimmen nicht verlernt. Aber da ein Fisch ja dreimal schwimmen sollte: einmal im Wasser, einmal im Wein und zu guter Letzt im Schnaps, folgten wir brav dem alten Brauch und schickten dem Meeresbewohner zwei Gläschen Ruda, einen lokalen Kräuterschnaps, hinterher.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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